• aktualisiert:

    Nach Visitation jetzt neue Regeln für „Das Werk“

    Feldkirch (DT/KAP) Die Regeln der in zwölf Ländern tätigen Gemeinschaft „Das Werk“, das seine Hauptsitze in Bregenz-Thalheim und in Rom hat, werden neu formuliert. Das entschied die dafür zuständige Behörde des Vatikan nach eingehender Prüfung, wie die Diözese Feldkirch am Donnerstag mitteilte. Die Diözese erinnert an die Vorgeschichte: 2014 habe Doris Wagner, ehemals Mitglied der Schwesterngemeinschaft bei „Das Werk“, ein Buch („Nicht mehr Ich. Die wahre Geschichte einer jungen Ordensfrau“) veröffentlicht. Darin habe Wagner von sexuellen Übergriffen durch einen Priester berichtet, was eine Prüfung der Gemeinschaft durch einen Visitator des Vatikan auslöste. Die Ordenskongregation beschloss jetzt, dass die Generalkonstitution des „Werks“ überarbeitet und ein Generalkapitel gebildet werden müsse, so die Diözese Feldkirch: „Konkret bedeutet das, dass die Regeln der Gemeinschaft ,Das Werk‘ überarbeitet und neu formuliert werden. Die Leitung des Werks muss von nun an gewählt werden und wird nicht vom innersten Zirkel der Gemeinschaft auf Lebenszeit bestimmt.“

    Feldkirch (DT/KAP) Die Regeln der in zwölf Ländern tätigen Gemeinschaft „Das Werk“, das seine Hauptsitze in Bregenz-Thalheim und in Rom hat, werden neu formuliert. Das entschied die dafür zuständige Behörde des Vatikan nach eingehender Prüfung, wie die Diözese Feldkirch am Donnerstag mitteilte. Die Diözese erinnert an die Vorgeschichte: 2014 habe Doris Wagner, ehemals Mitglied der Schwesterngemeinschaft bei „Das Werk“, ein Buch („Nicht mehr Ich. Die wahre Geschichte einer jungen Ordensfrau“) veröffentlicht. Darin habe Wagner von sexuellen Übergriffen durch einen Priester berichtet, was eine Prüfung der Gemeinschaft durch einen Visitator des Vatikan auslöste. Die Ordenskongregation beschloss jetzt, dass die Generalkonstitution des „Werks“ überarbeitet und ein Generalkapitel gebildet werden müsse, so die Diözese Feldkirch: „Konkret bedeutet das, dass die Regeln der Gemeinschaft ,Das Werk‘ überarbeitet und neu formuliert werden. Die Leitung des Werks muss von nun an gewählt werden und wird nicht vom innersten Zirkel der Gemeinschaft auf Lebenszeit bestimmt.“

    Die von der Diözese zitierte Stellungnahme der in Bregenz ansässigen Gemeinschaft führt weitere Details an: „Die Kongregation ordnet eine Revision der von ihr selbst 2001 und 2011 zum zweiten Mal (für jeweils zehn Jahre) approbierten Konstitutionen an, die bis zur neuen Approbation Gültigkeit haben. Die Gemeinschaft werde in dieser Phase von einem Delegaten der römischen Ordenskongregation begleitet, der von zwei Kirchenrechtlern unterstützt werde.

    Sowohl der Leitung als auch den Mitgliedern der geistlichen Familie „Das Werk“ sei es ein Anliegen, „mit der Kongregation konstruktiv zusammenzuarbeiten und die Vorgaben im Geist der Weisungen der Gründerin Mutter Julia Verhaeghe zu erfüllen, um damit der Kirche und den Menschen zu dienen“, bestätigte die Gemeinschaft. Entsprechende Arbeiten hätten bereits begonnen. „Das Werk“ ist eine „Geistliche Familie päpstlichen Rechts“ und damit direkt Rom unterstellt.