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    München: Haushaltsplan auf Rekordhöhe

    München (DT/KNA) Mit einem Volumen von 735 Millionen Euro erreicht der am Donnerstag veröffentlichte Haushaltsplan des Erzbistums München und Freising für 2015 erneut einen Rekordstand. Die Marke liegt um 5, 2 Prozent über dem Vorjahreswert. Davon unabhängig speisten Mehreinnahmen aus der Kirchensteuer, aus dem Finanzausgleich unter den deutschen Bistümern und nicht verbrauchte Etatmittel wie schon in den Vorjahren auch 2014 einen Nachtragshaushalt, diesmal in Höhe von 121 Millionen Euro. Die Hälfte dieses Betrags wurde für Großbaustellen wie den Freisinger Domberg und die Generalsanierung der Schule Sankt Irmengard in Garmisch reserviert. Für das laufende Jahr kalkuliert das Erzbistum mit weiter steigenden Einnahmen aus der Kirchensteuer im Umfang von zehn Prozent gegenüber dem Ansatz von 2014. Generalvikar Peter Beer stellte angesichts der hohen Kirchenaustrittszahlen klar, dass sich der Erfolg des Erzbistums nicht an Einkünften bemesse. Maßgeblich sei, „wie es gelingt, Menschen Heimat zu geben, zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung beizutragen und Menschen in Not beizustehen“. Diese Aufgabe entbinde die Kirche nicht von einem verantwortlichen Umgang mit dem Geld, das ihr die Gläubigen zur Verfügung stellten. Deutlich aufgestockt, und zwar um 14 Prozent, werden die Zuschüsse an die Pfarrkirchenstiftungen. Für die Asyl- und Flüchtlingsarbeit stehen Sondermittel in Höhe von fünf Millionen Euro zur Verfügung. Beer sagte, das Erzbistum werde auf aktuelle Herausforderungen angemessen reagieren, könne dabei aber staatliche Aufgaben nicht ersetzen. Deswegen könne er nicht jetzt schon zusichern, dass über diese Summe hinausgehende Förderanträge bewilligt würden.

    München (DT/KNA) Mit einem Volumen von 735 Millionen Euro erreicht der am Donnerstag veröffentlichte Haushaltsplan des Erzbistums München und Freising für 2015 erneut einen Rekordstand. Die Marke liegt um 5, 2 Prozent über dem Vorjahreswert. Davon unabhängig speisten Mehreinnahmen aus der Kirchensteuer, aus dem Finanzausgleich unter den deutschen Bistümern und nicht verbrauchte Etatmittel wie schon in den Vorjahren auch 2014 einen Nachtragshaushalt, diesmal in Höhe von 121 Millionen Euro. Die Hälfte dieses Betrags wurde für Großbaustellen wie den Freisinger Domberg und die Generalsanierung der Schule Sankt Irmengard in Garmisch reserviert. Für das laufende Jahr kalkuliert das Erzbistum mit weiter steigenden Einnahmen aus der Kirchensteuer im Umfang von zehn Prozent gegenüber dem Ansatz von 2014. Generalvikar Peter Beer stellte angesichts der hohen Kirchenaustrittszahlen klar, dass sich der Erfolg des Erzbistums nicht an Einkünften bemesse. Maßgeblich sei, „wie es gelingt, Menschen Heimat zu geben, zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung beizutragen und Menschen in Not beizustehen“. Diese Aufgabe entbinde die Kirche nicht von einem verantwortlichen Umgang mit dem Geld, das ihr die Gläubigen zur Verfügung stellten. Deutlich aufgestockt, und zwar um 14 Prozent, werden die Zuschüsse an die Pfarrkirchenstiftungen. Für die Asyl- und Flüchtlingsarbeit stehen Sondermittel in Höhe von fünf Millionen Euro zur Verfügung. Beer sagte, das Erzbistum werde auf aktuelle Herausforderungen angemessen reagieren, könne dabei aber staatliche Aufgaben nicht ersetzen. Deswegen könne er nicht jetzt schon zusichern, dass über diese Summe hinausgehende Förderanträge bewilligt würden.

    kna