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    Missionale eröffnet

    Düsseldorf (DT/KNA) Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat am Montag die „Missionale Düsseldorf“ eröffnet. Bei der elf Tage andauernden Glaubensaktion sollten die Teilnehmer „über die Schwellen unserer Kirchen auf die Straßen unserer Stadt“ gehen, sagte er beim Auftaktgottesdienst auf der Rheinpromenade in der Landeshauptstadt. Nicht überall würden sie auf offene Ohren stoßen, doch sollten sie sich dadurch nicht von ihrem missionarischen Handeln abhalten lassen. Die Aktion der katholischen Kirche in Düsseldorf unter dem Motto „Öffnet die Türen für Christus“ geht bis Fronleichnam. Insgesamt sind mehr als 400 Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet geplant.

    Düsseldorf (DT/KNA) Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat am Montag die „Missionale Düsseldorf“ eröffnet. Bei der elf Tage andauernden Glaubensaktion sollten die Teilnehmer „über die Schwellen unserer Kirchen auf die Straßen unserer Stadt“ gehen, sagte er beim Auftaktgottesdienst auf der Rheinpromenade in der Landeshauptstadt. Nicht überall würden sie auf offene Ohren stoßen, doch sollten sie sich dadurch nicht von ihrem missionarischen Handeln abhalten lassen. Die Aktion der katholischen Kirche in Düsseldorf unter dem Motto „Öffnet die Türen für Christus“ geht bis Fronleichnam. Insgesamt sind mehr als 400 Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet geplant.

    Eine Stadt wie Düsseldorf könne Geborgenheit vermitteln, die Menschen aber auch bedrohen, sagte Meisner. Es könne eine „Wüste von Anonymität und Vereinsamung“ entstehen. Das sei die große Herausforderung für die Christen. Es sei ihre Berufung, zu den Menschen zu gehen und ihnen das Evangelium zu bringen. Ihr Zeugnis sei für die Menschheit unverzichtbar. „Denn hat der Mensch Gott nicht zum Herrn, dann macht er sich Götzen. Und das kann auf Dauer nicht gutgehen“, so der Kardinal. Nach Worten Meisners gehört es zum „Wächteramt der Kirche“, unbequeme Dinge zu benennen. „Entlarvt die fremden Götter unter uns – die egoistische Ellbogenmentalität; die auf Ideologien gegründete Macht des Menschen über den Menschen, auch über den ungeborenen Menschen; die Anbetung von materiellem Reichtum und erhöhtem Lebensstandard; den öffentlichen Kult des Sexus.“ Meisner hatte angekündigt, sich mit dem gesamten Priesterrat des Erzbistums Köln am Donnerstag an der Aktion zu beteiligen.