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    Meisner würdigt ungarischen Beitrag zur Wende 1989

    Budapest (DT/KNA) Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat den Beitrag Ungarns zur Wende 1989 gewürdigt. „Euch Ungarn schulden wir in Deutschland und in Europa Dank und Solidarität für euren tapferen Einsatz vor zwanzig Jahren bei der Beseitigung des Eisernen Vorhangs“, sagte Meisner in der Budapester Stephansbasilika. Zugleich rief der Kölner Erzbischof zu einem europaweiten Schutz der Familie auf. Die Familie sei „die Urzelle von Nation, Staat und Kirche“. Meisner predigte beim diesjährigen Festgottesdienst zum ungarischen Nationalfeiertag. Der 20. August ist Gedenktag für den ersten ungarischen König Stephan (um 965–1038). Der Monarch gehöre zu den „Vätern unseres abendländischen Kontinents“, so Meisner. Seine Wirkungsgeschichte reiche bis in die Gegenwart hinein. Heutzutage gelte es, das Vermächtnis Stephans zu sichern, „damit viele Menschen, namentlich die, die Verantwortung für Europa tragen, seine Spuren finden und ihm folgen“.

    Budapest (DT/KNA) Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat den Beitrag Ungarns zur Wende 1989 gewürdigt. „Euch Ungarn schulden wir in Deutschland und in Europa Dank und Solidarität für euren tapferen Einsatz vor zwanzig Jahren bei der Beseitigung des Eisernen Vorhangs“, sagte Meisner in der Budapester Stephansbasilika. Zugleich rief der Kölner Erzbischof zu einem europaweiten Schutz der Familie auf. Die Familie sei „die Urzelle von Nation, Staat und Kirche“. Meisner predigte beim diesjährigen Festgottesdienst zum ungarischen Nationalfeiertag. Der 20. August ist Gedenktag für den ersten ungarischen König Stephan (um 965–1038). Der Monarch gehöre zu den „Vätern unseres abendländischen Kontinents“, so Meisner. Seine Wirkungsgeschichte reiche bis in die Gegenwart hinein. Heutzutage gelte es, das Vermächtnis Stephans zu sichern, „damit viele Menschen, namentlich die, die Verantwortung für Europa tragen, seine Spuren finden und ihm folgen“.