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    Meisner würdigt neue heilige Päpste

    Köln (DT/KNA) Als „geistliche Giganten“ und zuverlässige Begleiter des Menschen hat Kardinal Joachim Meisner die heiliggesprochenen Päpste Johannes XXIII. und Johannes Paul II. gewürdigt. „Die Heiligsprechung ist ein Nobelpreis, den Gott selbst verleiht“, sagte der Kölner Alterzbischof am Samstag. Er predigte im Kölner Dom in einem Gottesdienst zum Dank für die Heiligsprechungen. Meisner nannte Johannes XXIII. einen „Pfarrer im Weltmaßstab“, der das Zweite Vatikanische Konzil (1962–1965) eröffnet habe. Der Kardinal verwies auf die vorbildliche geistliche Lebensführung des Papstes, zu der täglich Breviergebet, heilige Messe und allabendliche Gewissenserforschung sowie die wöchentliche Beichte und Anbetung gehört hätten. Auch Johannes Paul II. würdigte Meisner als „einen Beter“. Zudem bezeichnete er den aus Polen stammenden Papst als „ganz tiefen Mystiker“, dessen christlicher Glaube sich unter Nationalsozialismus und Kommunismus bewährt habe. Herzstück seines Wirkens sei die Sorge um Ehe und Familie gewesen. Der Papst habe sich gegen alle Relativierungen von Ehe und Familie innerhalb und außerhalb der Kirche gewandt. So sei er zum „Schutzpatron von Ehe und Familie“ geworden.

    Köln (DT/KNA) Als „geistliche Giganten“ und zuverlässige Begleiter des Menschen hat Kardinal Joachim Meisner die heiliggesprochenen Päpste Johannes XXIII. und Johannes Paul II. gewürdigt. „Die Heiligsprechung ist ein Nobelpreis, den Gott selbst verleiht“, sagte der Kölner Alterzbischof am Samstag. Er predigte im Kölner Dom in einem Gottesdienst zum Dank für die Heiligsprechungen. Meisner nannte Johannes XXIII. einen „Pfarrer im Weltmaßstab“, der das Zweite Vatikanische Konzil (1962–1965) eröffnet habe. Der Kardinal verwies auf die vorbildliche geistliche Lebensführung des Papstes, zu der täglich Breviergebet, heilige Messe und allabendliche Gewissenserforschung sowie die wöchentliche Beichte und Anbetung gehört hätten. Auch Johannes Paul II. würdigte Meisner als „einen Beter“. Zudem bezeichnete er den aus Polen stammenden Papst als „ganz tiefen Mystiker“, dessen christlicher Glaube sich unter Nationalsozialismus und Kommunismus bewährt habe. Herzstück seines Wirkens sei die Sorge um Ehe und Familie gewesen. Der Papst habe sich gegen alle Relativierungen von Ehe und Familie innerhalb und außerhalb der Kirche gewandt. So sei er zum „Schutzpatron von Ehe und Familie“ geworden.