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    Konvertierte Anglikaner bitten um Finanzhilfe

    London (DT/KNA) Die zum Katholizismus übergetretenen Anglikaner der Kirche von England haben um finanzielle Unterstützung gebeten. In einem Appell in der britischen Tageszeitung „The Times“ veranschlagte der Leiter des neu eingerichteten Personalordinariates und frühere anglikanische Bischof von Richborough, Keith Newton, die jährlichen Kosten des Ordinariates auf eine Million Pfund. Wenn es weiter wachse, werde der Betrag noch höher liegen. Der Vatikan hatte im November 2009 mit dem Papsterlass „Anglicanorum coetibus“ eigene Kirchenstrukturen für übertrittswillige Anglikaner ermöglicht. Sie erlauben den Konvertiten die Beibehaltung anglikanischer Traditionen bei gleichzeitiger Gemeinschaft mit dem Papst. Mitte Januar wurde in Großbritannien das erste Personalordinariat errichtet. Das Ordinariat, das die früher anglikanischen Gläubigen, Pfarreien und Geistlichen organisieren soll, muss sich selbst finanzieren. Das gilt auch für die Pensionsansprüche der Geistlichen. Laut dem „Times“-Bericht haben zwölf der bislang 57 neugeweihten übergetretenen Priester finanziell abhängige Kinder. Zwei der Priester erläuterten, in der anglikanischen Kirche hätten sie bis zum Alter von 70 Jahren mit ihren Familien Anspruch auf freies Wohnen sowie auf eine garantierte Pension gehabt. Diese Absicherungen bestünden nun nicht mehr.

    London (DT/KNA) Die zum Katholizismus übergetretenen Anglikaner der Kirche von England haben um finanzielle Unterstützung gebeten. In einem Appell in der britischen Tageszeitung „The Times“ veranschlagte der Leiter des neu eingerichteten Personalordinariates und frühere anglikanische Bischof von Richborough, Keith Newton, die jährlichen Kosten des Ordinariates auf eine Million Pfund. Wenn es weiter wachse, werde der Betrag noch höher liegen. Der Vatikan hatte im November 2009 mit dem Papsterlass „Anglicanorum coetibus“ eigene Kirchenstrukturen für übertrittswillige Anglikaner ermöglicht. Sie erlauben den Konvertiten die Beibehaltung anglikanischer Traditionen bei gleichzeitiger Gemeinschaft mit dem Papst. Mitte Januar wurde in Großbritannien das erste Personalordinariat errichtet. Das Ordinariat, das die früher anglikanischen Gläubigen, Pfarreien und Geistlichen organisieren soll, muss sich selbst finanzieren. Das gilt auch für die Pensionsansprüche der Geistlichen. Laut dem „Times“-Bericht haben zwölf der bislang 57 neugeweihten übergetretenen Priester finanziell abhängige Kinder. Zwei der Priester erläuterten, in der anglikanischen Kirche hätten sie bis zum Alter von 70 Jahren mit ihren Familien Anspruch auf freies Wohnen sowie auf eine garantierte Pension gehabt. Diese Absicherungen bestünden nun nicht mehr.