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    Kinderschutz-Kurse für belgische Seminaristen

    Brüssel (DT/KNA) In Belgien sollen Priesteramtskandidaten künftig Kinderschutz-Kurse besuchen. Belgischen Medien zufolge sollen Psychiater die zukünftigen Priester für problematische Situationen sensibilisieren. Der Missbrauchsbeauftragte der Belgischen Bischofskonferenz, Bischof Guy Harpigny von Tournai, erklärte, Ziel der Kurse sei die Prävention und der Schutz von Kindern und Jugendlichen. Die Kirche wolle aus der Vergangenheit lernen. Genauer Inhalt und Aufbau der Kurse stehe noch nicht fest. Ende Juni hatte in Belgien eine kirchliche Kinderschutzkommission ihre Arbeit aufgenommen. Sie soll für eine bessere Prävention gegen sexuellen Kindesmissbrauch sorgen. In den vergangenen zwei Jahren hatten sich rund 700 Zeugen für sexuelle Belästigung oder Missbrauch durch Geistliche oder Kirchenmitarbeiter gemeldet.

    Brüssel (DT/KNA) In Belgien sollen Priesteramtskandidaten künftig Kinderschutz-Kurse besuchen. Belgischen Medien zufolge sollen Psychiater die zukünftigen Priester für problematische Situationen sensibilisieren. Der Missbrauchsbeauftragte der Belgischen Bischofskonferenz, Bischof Guy Harpigny von Tournai, erklärte, Ziel der Kurse sei die Prävention und der Schutz von Kindern und Jugendlichen. Die Kirche wolle aus der Vergangenheit lernen. Genauer Inhalt und Aufbau der Kurse stehe noch nicht fest. Ende Juni hatte in Belgien eine kirchliche Kinderschutzkommission ihre Arbeit aufgenommen. Sie soll für eine bessere Prävention gegen sexuellen Kindesmissbrauch sorgen. In den vergangenen zwei Jahren hatten sich rund 700 Zeugen für sexuelle Belästigung oder Missbrauch durch Geistliche oder Kirchenmitarbeiter gemeldet.