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    Kenia: Keine Kommunion für gewalttätige Katholiken

    Rom (DT/KNA) Der Erzbischof von Mombasa, Boniface Lele, will gewalttätigen Katholiken den Eucharistieempfang verwehren. Sein Aufruf richte sich gegen diejenigen, die sich an den gewalttätigen Auseinandersetzungen nach den Präsidentschaftswahlen in Kenia beteiligten, meldete der römische Pressedienst misna am Montagabend. In einem Schreiben appelliert der Erzbischof an die Gemeindepriester seines Bistums demnach, die Betroffenen von der Kommunion auszuschließen, „bis sie um Vergebung bitten und ihre Schuld wieder gutmachen wollen“. Dies gelte auch für Katholiken, die „öffentlich andere beleidigen“, so der Erzbischof. Seit den umstrittenen Präsidentschaftswahlen Ende Dezember sind in Kenia Schätzungen zufolge mindestens 800 Menschen ums Leben gekommen.

    Rom (DT/KNA) Der Erzbischof von Mombasa, Boniface Lele, will gewalttätigen Katholiken den Eucharistieempfang verwehren. Sein Aufruf richte sich gegen diejenigen, die sich an den gewalttätigen Auseinandersetzungen nach den Präsidentschaftswahlen in Kenia beteiligten, meldete der römische Pressedienst misna am Montagabend. In einem Schreiben appelliert der Erzbischof an die Gemeindepriester seines Bistums demnach, die Betroffenen von der Kommunion auszuschließen, „bis sie um Vergebung bitten und ihre Schuld wieder gutmachen wollen“. Dies gelte auch für Katholiken, die „öffentlich andere beleidigen“, so der Erzbischof. Seit den umstrittenen Präsidentschaftswahlen Ende Dezember sind in Kenia Schätzungen zufolge mindestens 800 Menschen ums Leben gekommen.