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    Kardinäle beraten weiter über Kurienreform

    Vatikanstadt (DT/KNA) Fragen der Synodalität in der Kirche standen im Mittelpunkt der am Dienstag zu Ende gegangenen 13. Konferenzrunde des Kardinalsrats für die Kurienreform. Außerdem beriet das Beratergremium mit Papst Franziskus über Rolle und Aufgaben des Staatssekretariats sowie der Gottesdienstkongregation, wie Vatikansprecher Federico Lombardi zum Abschluss mitteilte. Eine vertiefte Diskussion über mehr Synodalität in der Kirche und eine „gesunde Dezentralisierung“ hatte Papst Franziskus im vergangenen Oktober in Auftrag gegeben. Es müsse überprüft werden, inwieweit insbesondere die nationalen Bischofskonferenzen mehr Aufgaben und Verantwortung übernehmen könnten. Laut Lombardi beendeten die Kardinäle, unter ihnen der Münchener Erzbischof Reinhard Marx, bei dieser Sitzungsrunde auch ihre Vorarbeiten zu zwei neuen Vatikanbehörden für „Laien-Familie-Leben“ und „Gerechtigkeit-Frieden-Migration“. In diesen beiden Behörden sollen mehrere bisherige Päpstliche Räte zusammengefasst werden. Weitere Themen der Beratungsrunde waren die Vatikanfinanzen, über die der australische Kardinal und Präfekt des Wirtschaftssekretariats George Pell berichtete, sowie die Kinderschutzkommission. Über deren Arbeiten erstattete der US-amerikanische Kardinal Sean Patrick O'Malley dem Gremium Bericht. Papst Franziskus hatte den Kardinalsrat einen Monat nach seiner Wahl im April 2013 gegründet, um eine Kurienreform zu erarbeiten. Die Mitglieder treten alle zwei bis drei Monate in Rom zu mehrtägigen Konferenzen zusammen. Bisherige Ergebnisse sind eine zentrale Wirtschaftsbehörde sowie ein Mediensekretariat, das die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit des Vatikan koordinieren soll. Mit einem Abschluss der Kurienreform rechnen Beobachter noch nicht in diesem Jahr.

    Vatikanstadt (DT/KNA) Fragen der Synodalität in der Kirche standen im Mittelpunkt der am Dienstag zu Ende gegangenen 13. Konferenzrunde des Kardinalsrats für die Kurienreform. Außerdem beriet das Beratergremium mit Papst Franziskus über Rolle und Aufgaben des Staatssekretariats sowie der Gottesdienstkongregation, wie Vatikansprecher Federico Lombardi zum Abschluss mitteilte. Eine vertiefte Diskussion über mehr Synodalität in der Kirche und eine „gesunde Dezentralisierung“ hatte Papst Franziskus im vergangenen Oktober in Auftrag gegeben. Es müsse überprüft werden, inwieweit insbesondere die nationalen Bischofskonferenzen mehr Aufgaben und Verantwortung übernehmen könnten. Laut Lombardi beendeten die Kardinäle, unter ihnen der Münchener Erzbischof Reinhard Marx, bei dieser Sitzungsrunde auch ihre Vorarbeiten zu zwei neuen Vatikanbehörden für „Laien-Familie-Leben“ und „Gerechtigkeit-Frieden-Migration“. In diesen beiden Behörden sollen mehrere bisherige Päpstliche Räte zusammengefasst werden. Weitere Themen der Beratungsrunde waren die Vatikanfinanzen, über die der australische Kardinal und Präfekt des Wirtschaftssekretariats George Pell berichtete, sowie die Kinderschutzkommission. Über deren Arbeiten erstattete der US-amerikanische Kardinal Sean Patrick O'Malley dem Gremium Bericht. Papst Franziskus hatte den Kardinalsrat einen Monat nach seiner Wahl im April 2013 gegründet, um eine Kurienreform zu erarbeiten. Die Mitglieder treten alle zwei bis drei Monate in Rom zu mehrtägigen Konferenzen zusammen. Bisherige Ergebnisse sind eine zentrale Wirtschaftsbehörde sowie ein Mediensekretariat, das die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit des Vatikan koordinieren soll. Mit einem Abschluss der Kurienreform rechnen Beobachter noch nicht in diesem Jahr.

    kna