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    Kapelle mit Reliquie von Johannes Paul II. eröffnet

    Krakau (DT/KNA) Im südpolnischen Krakau ist am Wochenende eine Kapelle mit einer Blutreliquie des früheren Papstes Johannes Paul II. eingeweiht worden. Sie soll das Herzstück eines neuen Papstzentrums werden, der weltweit größten Erinnerungsstätte für das polnische Kirchenoberhaupt. Das Papstblut stammt aus einer medizinischen Untersuchung wenige Tage vor dem Tod von Johannes Paul II. im Jahr 2005. Der Krakauer Kardinal und langjährige Sekretär von Johannes Paul II., Stanislaw Dziwisz, führte eine feierliche Prozession mit der Reliquie in die Unterkirche des Zentrums an. Dort befinden sich auch ein Bischofsstab und die ehemalige Grabplatte des Papstes aus den Grotten des römischen Petersdoms. Dziwisz betonte in seiner Predigt, dass das Papstzentrum genau an dem Ort errichtet wurde, an dem Karol Wojtyla während der „dunklen Zeit“ des Zweiten Weltkriegs in einem Chemiewerk gearbeitet hatte. Das mehr als 13 000 Quadratmeter große Zentrum liegt neben der von Johannes Paul II. selbst 2002 eingeweihten Basilika der Barmherzigkeit Gottes im Außenbezirk Lagiewniki. Die Eröffnung der Hauptkirche und zahlreicher weiterer Gebäude des Zentrums ist für Oktober geplant. Unter anderem sollen noch ein Forschungsinstitut sowie ein Freiwilligen- und Pilgerzentrum entstehen. Dziwisz hatte 2008 den Grundstein für das Johannes-Paul-II.-Zentrum gelegt.

    Krakau (DT/KNA) Im südpolnischen Krakau ist am Wochenende eine Kapelle mit einer Blutreliquie des früheren Papstes Johannes Paul II. eingeweiht worden. Sie soll das Herzstück eines neuen Papstzentrums werden, der weltweit größten Erinnerungsstätte für das polnische Kirchenoberhaupt. Das Papstblut stammt aus einer medizinischen Untersuchung wenige Tage vor dem Tod von Johannes Paul II. im Jahr 2005. Der Krakauer Kardinal und langjährige Sekretär von Johannes Paul II., Stanislaw Dziwisz, führte eine feierliche Prozession mit der Reliquie in die Unterkirche des Zentrums an. Dort befinden sich auch ein Bischofsstab und die ehemalige Grabplatte des Papstes aus den Grotten des römischen Petersdoms. Dziwisz betonte in seiner Predigt, dass das Papstzentrum genau an dem Ort errichtet wurde, an dem Karol Wojtyla während der „dunklen Zeit“ des Zweiten Weltkriegs in einem Chemiewerk gearbeitet hatte. Das mehr als 13 000 Quadratmeter große Zentrum liegt neben der von Johannes Paul II. selbst 2002 eingeweihten Basilika der Barmherzigkeit Gottes im Außenbezirk Lagiewniki. Die Eröffnung der Hauptkirche und zahlreicher weiterer Gebäude des Zentrums ist für Oktober geplant. Unter anderem sollen noch ein Forschungsinstitut sowie ein Freiwilligen- und Pilgerzentrum entstehen. Dziwisz hatte 2008 den Grundstein für das Johannes-Paul-II.-Zentrum gelegt.