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    Kapellari: Christentum stiftet Vertrauen und Hoffnung

    Alpbach (DT/KAP) In einer Zeit der Krise benötige Europa erneut „Vertrauen, Hoffnung, Courage“, alles Werte, die das Christentum der krisengeschüttelten Gesellschaft zu geben vermag. Dies unterstrich der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari beim Gottesdienst zur Eröffnung des 65. „Europäischen Forums Alpbach“. Wenn sich das Forum heuer dem Thema „Vertrauen“ verschrieben habe, so könne es vom Christentum lernen, da das „Prinzip Vertrauen“ zum Fundament des biblischen Glaubens gehöre. Vertrauen und Entscheidungsfindung bedürfen jedoch eines festen Grundes. Wo dieser fehle, gerate „die Existenz von einzelnen Menschen und ihren Gemeinschaften aus dem Gleichgewicht“. Der Glaube biete ein solches Fundament, und dies nicht nur im Blick auf die enge geschichtliche Verstrickung von Europa und Christentum, sondern auch im Blick auf die zukünftige Gestaltung Europas. Selbst wenn das Gottvertrauen in Europa „vielerorts schwächer“ werde und man Gott „an vielen Türen“ wie einen Fremden behandle, so dürfe dies für Christen nicht ein „Anlass zu Jammer und Selbstmitleid“ sein. Vielmehr gelte es, „Allianzen mit glaubenden und nicht glaubenden Menschen“ zu suchen, „damit der Menschheit nicht die Luft ausgeht“, so Kapellari. Die Christen seien aufgerufen, „sich nicht aus der Öffentlichkeit verdrängen zu lassen oder sich gar selbst zu verstecken, sondern mitzudenken, mitzureden und mitzugestalten“.

    Alpbach (DT/KAP) In einer Zeit der Krise benötige Europa erneut „Vertrauen, Hoffnung, Courage“, alles Werte, die das Christentum der krisengeschüttelten Gesellschaft zu geben vermag. Dies unterstrich der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari beim Gottesdienst zur Eröffnung des 65. „Europäischen Forums Alpbach“. Wenn sich das Forum heuer dem Thema „Vertrauen“ verschrieben habe, so könne es vom Christentum lernen, da das „Prinzip Vertrauen“ zum Fundament des biblischen Glaubens gehöre. Vertrauen und Entscheidungsfindung bedürfen jedoch eines festen Grundes. Wo dieser fehle, gerate „die Existenz von einzelnen Menschen und ihren Gemeinschaften aus dem Gleichgewicht“. Der Glaube biete ein solches Fundament, und dies nicht nur im Blick auf die enge geschichtliche Verstrickung von Europa und Christentum, sondern auch im Blick auf die zukünftige Gestaltung Europas. Selbst wenn das Gottvertrauen in Europa „vielerorts schwächer“ werde und man Gott „an vielen Türen“ wie einen Fremden behandle, so dürfe dies für Christen nicht ein „Anlass zu Jammer und Selbstmitleid“ sein. Vielmehr gelte es, „Allianzen mit glaubenden und nicht glaubenden Menschen“ zu suchen, „damit der Menschheit nicht die Luft ausgeht“, so Kapellari. Die Christen seien aufgerufen, „sich nicht aus der Öffentlichkeit verdrängen zu lassen oder sich gar selbst zu verstecken, sondern mitzudenken, mitzureden und mitzugestalten“.