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    Kampagne zur erhofften Seligsprechung des Papstes

    Warschau (DT/KNA) Mit einer groß angelegten Kampagne will die katholische Kirche in Polen die Gläubigen auf die Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. (1978–2005) vorbereiten. Ab April werde neun Monate lang im ganzen Land mit speziellen Gottesdiensten und Veranstaltungen an die Lehre Johannes Pauls II. erinnert, kündigte die Polnische Bischofskonferenz am Donnerstag an. Im Mittelpunkt stehen dabei die Botschaften des Wojtyla-Papstes an seine polnischen Landsleute während der neun Pilgerreisen in die Heimat. An der Aktion „Ich bin mit Euch – die Botschaften an Polen“ beteiligen sich den Angaben zufolge auch das Staatsfernsehen, der Polnische Rundfunk sowie zahlreiche kirchliche Medien. Der Warschauer Erzbischof Kazimierz Nycz erklärte, die Vorbereitung auf die Seligsprechung erfolge unabhängig von der noch ausstehenden Entscheidung über die Erhebung des früheren Papstes zur Ehre der Altäre. Zugleich rief er die Gläubigen auf, nicht enttäuscht zu sein, dass Johannes Paul II. erst sechs oder sieben Jahre nach seinem Tod seliggesprochen werde. „Dieser Prozess ist immer noch schnell, schneller als jede andere Heilig- und Seligsprechung“, so der Erzbischof. Nycz bedauerte, dass der emotionale Bezug der Polen zu Johannes Paul II. seit dessen Tod vor fünf Jahren stark abgenommen habe. Koordiniert wird die Kampagne von der Stiftung „Werk des Neuen Jahrtausends“ der Bischofskonferenz.

    Warschau (DT/KNA) Mit einer groß angelegten Kampagne will die katholische Kirche in Polen die Gläubigen auf die Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. (1978–2005) vorbereiten. Ab April werde neun Monate lang im ganzen Land mit speziellen Gottesdiensten und Veranstaltungen an die Lehre Johannes Pauls II. erinnert, kündigte die Polnische Bischofskonferenz am Donnerstag an. Im Mittelpunkt stehen dabei die Botschaften des Wojtyla-Papstes an seine polnischen Landsleute während der neun Pilgerreisen in die Heimat. An der Aktion „Ich bin mit Euch – die Botschaften an Polen“ beteiligen sich den Angaben zufolge auch das Staatsfernsehen, der Polnische Rundfunk sowie zahlreiche kirchliche Medien. Der Warschauer Erzbischof Kazimierz Nycz erklärte, die Vorbereitung auf die Seligsprechung erfolge unabhängig von der noch ausstehenden Entscheidung über die Erhebung des früheren Papstes zur Ehre der Altäre. Zugleich rief er die Gläubigen auf, nicht enttäuscht zu sein, dass Johannes Paul II. erst sechs oder sieben Jahre nach seinem Tod seliggesprochen werde. „Dieser Prozess ist immer noch schnell, schneller als jede andere Heilig- und Seligsprechung“, so der Erzbischof. Nycz bedauerte, dass der emotionale Bezug der Polen zu Johannes Paul II. seit dessen Tod vor fünf Jahren stark abgenommen habe. Koordiniert wird die Kampagne von der Stiftung „Werk des Neuen Jahrtausends“ der Bischofskonferenz.