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    Hochkarätiger Organisator

    London (DT/KNA) Die britische Regierung hat einen hochkarätigen Organisator für den Papstbesuch im September ernannt. Nach Angaben des „Daily Telegraph“ (Samstag) soll der ehemalige Gouverneur von Hongkong und EU-Kommissar Chris Patten bei der Planung des Besuchs mit dem Kabinettsbüro und der katholischen Kirche zusammenarbeiten. Der erfahrene Diplomat und Katholik sei „bei allen Seiten beliebt“ und könne eine „Brücke zwischen Staat und Kirche bilden“, wurde ein kirchlicher Insider in der Zeitung zitiert. Patten ist derzeit Kanzler der Universität Oxford. Erst kürzlich war bekannt geworden, dass einige der geplanten Veranstaltungen zum Papstbesuch kleiner ausfallen könnten als geplant, falls die katholische Kirche ihren Anteil von 14 Millionen Pfund (17 Millionen Euro) an den Gesamtkosten nicht aufbringen kann. Dazu gehört auch die Seligsprechung des anglikanischen Konvertiten Kardinal John Henry Newman (1801–1890), zu der 200 000 Gläubige am Flughafen Coventry erwartet wurden. Im Gespräch sei eine kleinere Alternativveranstaltung mit nur 10 000 Besuchern im Priesterseminar von St Mary's in Birmingham, hieß es. Auch die geplante Gebetswache im Londoner Hyde Park sei noch nicht gebucht. Die katholische Kirche hatte ihre fünf Millionen Gläubigen am Pfingstsonntag in einer Kollekte um Spenden für den Papstbesuch gebeten. Benedikt XVI. besucht das Vereinigte Königreich vom 16. bis 19. September. Da Benedikt XVI. auch als Staatsgast nach Großbritannien reist, trägt die britische Regierung den Teil der Kosten, der mit diesem Aspekt des Besuchs verbunden ist. Die Kirche muss im Wesentlichen die drei religiösen Großveranstaltungen in Schottland, London und den West Midlands finanzieren.

    London (DT/KNA) Die britische Regierung hat einen hochkarätigen Organisator für den Papstbesuch im September ernannt. Nach Angaben des „Daily Telegraph“ (Samstag) soll der ehemalige Gouverneur von Hongkong und EU-Kommissar Chris Patten bei der Planung des Besuchs mit dem Kabinettsbüro und der katholischen Kirche zusammenarbeiten. Der erfahrene Diplomat und Katholik sei „bei allen Seiten beliebt“ und könne eine „Brücke zwischen Staat und Kirche bilden“, wurde ein kirchlicher Insider in der Zeitung zitiert. Patten ist derzeit Kanzler der Universität Oxford. Erst kürzlich war bekannt geworden, dass einige der geplanten Veranstaltungen zum Papstbesuch kleiner ausfallen könnten als geplant, falls die katholische Kirche ihren Anteil von 14 Millionen Pfund (17 Millionen Euro) an den Gesamtkosten nicht aufbringen kann. Dazu gehört auch die Seligsprechung des anglikanischen Konvertiten Kardinal John Henry Newman (1801–1890), zu der 200 000 Gläubige am Flughafen Coventry erwartet wurden. Im Gespräch sei eine kleinere Alternativveranstaltung mit nur 10 000 Besuchern im Priesterseminar von St Mary's in Birmingham, hieß es. Auch die geplante Gebetswache im Londoner Hyde Park sei noch nicht gebucht. Die katholische Kirche hatte ihre fünf Millionen Gläubigen am Pfingstsonntag in einer Kollekte um Spenden für den Papstbesuch gebeten. Benedikt XVI. besucht das Vereinigte Königreich vom 16. bis 19. September. Da Benedikt XVI. auch als Staatsgast nach Großbritannien reist, trägt die britische Regierung den Teil der Kosten, der mit diesem Aspekt des Besuchs verbunden ist. Die Kirche muss im Wesentlichen die drei religiösen Großveranstaltungen in Schottland, London und den West Midlands finanzieren.