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    Heße stimmt Katholiken auf Einschnitte ein

    Hamburg (DT/KNA) Der Hamburger Erzbischof Stefan Heße stimmt die Katholiken in seinem Erzbistum auf massive Einschnitte ein. Die finanzielle Lage sei „so desaströs, dass keiner sich zurücklehnen kann und sagen kann, an ihm gehe das vorbei“, erklärte Heße im Gespräch mit dem NDR: „Es werden alle betroffen sein. Und ich glaube, es wird nicht nur eine oberflächliche Kurskorrektur sein, sondern es wird ans Eingemachte gehen.“ In der ersten Jahreshälfte 2018 müssten konkrete Sanierungsbeschlüsse fallen, so Heße. Es sei wohl kaum zu vermeiden, dass dabei auch Kirchengebäude und katholische Schulen geschlossen werden müssten. Bisher seien aber noch keine Entscheidungen gefallen. Man müsse schnell handeln, aber es dürfe „keinen blinden Aktionismus“ geben. Zudem müssten alle Entscheidungen in einem „verlässlichen Verfahren“ mit den Betroffenen zusammen gefällt werden. Zugleich rief der Erzbischof dazu auf, die Krise auch als neue Chance zu begreifen und sich nicht von Bauten und Strukturen abhängig zu machen: „Wir können auch mit viel weniger gut Kirche sein.“ Unabhängig davon wünsche er sich auch Unterstützung von außen, ergänzte Heße: „Ich persönlich glaube, dass wir auf Zukunft hin zu einem neuen Finanzausgleich, zu einer Solidarität zwischen den 27 deutschen Bistümern kommen müssen.“

    Hamburg (DT/KNA) Der Hamburger Erzbischof Stefan Heße stimmt die Katholiken in seinem Erzbistum auf massive Einschnitte ein. Die finanzielle Lage sei „so desaströs, dass keiner sich zurücklehnen kann und sagen kann, an ihm gehe das vorbei“, erklärte Heße im Gespräch mit dem NDR: „Es werden alle betroffen sein. Und ich glaube, es wird nicht nur eine oberflächliche Kurskorrektur sein, sondern es wird ans Eingemachte gehen.“ In der ersten Jahreshälfte 2018 müssten konkrete Sanierungsbeschlüsse fallen, so Heße. Es sei wohl kaum zu vermeiden, dass dabei auch Kirchengebäude und katholische Schulen geschlossen werden müssten. Bisher seien aber noch keine Entscheidungen gefallen. Man müsse schnell handeln, aber es dürfe „keinen blinden Aktionismus“ geben. Zudem müssten alle Entscheidungen in einem „verlässlichen Verfahren“ mit den Betroffenen zusammen gefällt werden. Zugleich rief der Erzbischof dazu auf, die Krise auch als neue Chance zu begreifen und sich nicht von Bauten und Strukturen abhängig zu machen: „Wir können auch mit viel weniger gut Kirche sein.“ Unabhängig davon wünsche er sich auch Unterstützung von außen, ergänzte Heße: „Ich persönlich glaube, dass wir auf Zukunft hin zu einem neuen Finanzausgleich, zu einer Solidarität zwischen den 27 deutschen Bistümern kommen müssen.“

    kna