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    Heße besucht syrische Flüchtlinge in Beirut

    Beirut (DT/KNA) Der Flüchtlingsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Stefan Heße, hat am Sonntag in Beirut an einem Gottesdienst mit mehreren hundert syrischen Flüchtlingen teilgenommen. Die Liturgie fand in einer zur assyrischen Kirche gehörenden Gemeinde statt, die mit der katholischen Kirche keine Mahlgemeinschaft unterhält. Heße nahm auf Einladung der Gemeinde dennoch im Altarraum am Gottesdienst teil und richtete eine kurze Ansprache an die Gläubigen. Darin betonte er die Verbundenheit der Christen über die Grenzen von Konfessionen und Nationen hinweg. Er werde sich in Deutschland dafür einsetzen, dass man die Flüchtlinge aus Syrien mit anderen Augen sehe. Der für die Flüchtlinge zuständige assyrische Erzdiakon Emanuel Youkhana sagte in seiner Predigt, Christen sollten in einer Kultur der Gewalt und des Hasses die Botschaft des Lebens und der Hoffnung verkünden. In einer Zeit des Mauer- und Zäunebauens könnten Christen gegen den Trend Brückenbauer sein. Nach dem Gottesdienst traf Heße mit assyrischen Christen zusammen, die ein Jahr lang von IS-Terroristen entführt worden waren, bevor sie in den Libanon flohen. Ein älterer Mann berichtete, seine Entführer hätten vergeblich versucht, ihn zu einem Übertritt zum Islam zu zwingen. Zur Abschreckung hätten sie drei entführte Christen per Genickschuss hingerichtet. Die Überlebenden wurden schließlich von ihrer Kirche freigekauft. Erzdiakon Youkhana betonte, es gebe „dank des IS auch heute wieder Märtyrer“. Der Glaube der christlichen Gemeinden werde dadurch gestärkt. Am Sonntagabend stand eine Begegnung Heßes mit dem maronitischen Patriarchen Boutros Rai auf dem Programm.

    Beirut (DT/KNA) Der Flüchtlingsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Stefan Heße, hat am Sonntag in Beirut an einem Gottesdienst mit mehreren hundert syrischen Flüchtlingen teilgenommen. Die Liturgie fand in einer zur assyrischen Kirche gehörenden Gemeinde statt, die mit der katholischen Kirche keine Mahlgemeinschaft unterhält. Heße nahm auf Einladung der Gemeinde dennoch im Altarraum am Gottesdienst teil und richtete eine kurze Ansprache an die Gläubigen. Darin betonte er die Verbundenheit der Christen über die Grenzen von Konfessionen und Nationen hinweg. Er werde sich in Deutschland dafür einsetzen, dass man die Flüchtlinge aus Syrien mit anderen Augen sehe. Der für die Flüchtlinge zuständige assyrische Erzdiakon Emanuel Youkhana sagte in seiner Predigt, Christen sollten in einer Kultur der Gewalt und des Hasses die Botschaft des Lebens und der Hoffnung verkünden. In einer Zeit des Mauer- und Zäunebauens könnten Christen gegen den Trend Brückenbauer sein. Nach dem Gottesdienst traf Heße mit assyrischen Christen zusammen, die ein Jahr lang von IS-Terroristen entführt worden waren, bevor sie in den Libanon flohen. Ein älterer Mann berichtete, seine Entführer hätten vergeblich versucht, ihn zu einem Übertritt zum Islam zu zwingen. Zur Abschreckung hätten sie drei entführte Christen per Genickschuss hingerichtet. Die Überlebenden wurden schließlich von ihrer Kirche freigekauft. Erzdiakon Youkhana betonte, es gebe „dank des IS auch heute wieder Märtyrer“. Der Glaube der christlichen Gemeinden werde dadurch gestärkt. Am Sonntagabend stand eine Begegnung Heßes mit dem maronitischen Patriarchen Boutros Rai auf dem Programm.

    kna