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    Glück kritisiert Debatte im Umfeld der Synode

    Passau (DT/KNA) Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, hat sich zum Auftakt der Weltbischofssynode in Rom kritisch über die Diskussionskultur im Umfeld des Treffens geäußert. „Bestimmte Kreise, die vor kurzem ,Romtreue‘, also ,Papsttreue‘ als wichtigstes Merkmal der Katholiken beschworen haben, machen nun mit scharfen und diffamierenden Worten Stimmung gegen Papst Franziskus. Nicht wenige unterstellen einen Abfall vom Glauben“, sagte Glück der „Passauer Neuen Presse“ (Montag). „Der innerkirchliche Stil der Auseinandersetzung in diesen Fragen ist miserabel und abschreckend. Die Kirche muss kein Harmonieverein sein, aber eine andere Art des Umgangs wünsche ich mir schon.“ Die kommenden drei Synoden-Wochen seien von entscheidender Bedeutung für die Zukunft der katholischen Kirche, so der ZdK-Präsident.

    Passau (DT/KNA) Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, hat sich zum Auftakt der Weltbischofssynode in Rom kritisch über die Diskussionskultur im Umfeld des Treffens geäußert. „Bestimmte Kreise, die vor kurzem ,Romtreue‘, also ,Papsttreue‘ als wichtigstes Merkmal der Katholiken beschworen haben, machen nun mit scharfen und diffamierenden Worten Stimmung gegen Papst Franziskus. Nicht wenige unterstellen einen Abfall vom Glauben“, sagte Glück der „Passauer Neuen Presse“ (Montag). „Der innerkirchliche Stil der Auseinandersetzung in diesen Fragen ist miserabel und abschreckend. Die Kirche muss kein Harmonieverein sein, aber eine andere Art des Umgangs wünsche ich mir schon.“ Die kommenden drei Synoden-Wochen seien von entscheidender Bedeutung für die Zukunft der katholischen Kirche, so der ZdK-Präsident.

    kna