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    Gesperrte Gelder der Vatikanbank freigegeben

    Vatikanstadt (DT/KNA) Der Vatikan begrüßt die Freigabe von 23 Millionen Euro gesperrter Gelder der Vatikanbank IOR durch die römische Staatsanwaltschaft. Die Entscheidung bestätige, dass die Bank korrekt arbeite und dass sich der Heilige Stuhl ernsthaft bemühe, seine Vorschriften zur Vorbeugung und Verhinderung von Geldwäsche an internationale Standards anzugleichen, erklärte Vatikansprecher Lombardi am Mittwoch in Radio Vatikan. Der Vatikan habe die neu geschaffene Finanzaufsichtsbehörde AIF mit den notwendigen Befugnissen ausgestattet, um diesen Weg konsequent fortzusetzen. Die römische Staatsanwaltschaft hatte zuvor die im September erfolgte Sperrung der IOR-Überweisungen von einem Konto bei der italienischen Bank Credito Artigiano aufgehoben. Grund für die Sperrung war ein Verdacht auf Verstoß gegen internationale Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche gewesen. Die Ermittler warfen dem IOR unzureichende Informationen über Herkunft und Bestimmung von 23 Millionen Euro vor, die auf Konten bei der Frankfurter Filiale der Bank J.P. Morgan sowie der italienischen Banca del Fucino überwiesen werden sollten. Die neue Aufsichtsbehörde AIF habe der italienischen Zentralbank nun die erforderlichen Informationen über die beanstandeten Transaktionen bereitgestellt, teilten die Ermittler nun mit. Gegen IOR-Präsident Ettore Gotti Tedeschi sowie dessen Generaldirektor Paolo Cipriani laufen gegenwärtig Ermittlungen wegen rund eines Dutzend weiterer Fälle, in denen der Verdacht auf Verstoß gegen europäische Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche besteht.

    Vatikanstadt (DT/KNA) Der Vatikan begrüßt die Freigabe von 23 Millionen Euro gesperrter Gelder der Vatikanbank IOR durch die römische Staatsanwaltschaft. Die Entscheidung bestätige, dass die Bank korrekt arbeite und dass sich der Heilige Stuhl ernsthaft bemühe, seine Vorschriften zur Vorbeugung und Verhinderung von Geldwäsche an internationale Standards anzugleichen, erklärte Vatikansprecher Lombardi am Mittwoch in Radio Vatikan. Der Vatikan habe die neu geschaffene Finanzaufsichtsbehörde AIF mit den notwendigen Befugnissen ausgestattet, um diesen Weg konsequent fortzusetzen. Die römische Staatsanwaltschaft hatte zuvor die im September erfolgte Sperrung der IOR-Überweisungen von einem Konto bei der italienischen Bank Credito Artigiano aufgehoben. Grund für die Sperrung war ein Verdacht auf Verstoß gegen internationale Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche gewesen. Die Ermittler warfen dem IOR unzureichende Informationen über Herkunft und Bestimmung von 23 Millionen Euro vor, die auf Konten bei der Frankfurter Filiale der Bank J.P. Morgan sowie der italienischen Banca del Fucino überwiesen werden sollten. Die neue Aufsichtsbehörde AIF habe der italienischen Zentralbank nun die erforderlichen Informationen über die beanstandeten Transaktionen bereitgestellt, teilten die Ermittler nun mit. Gegen IOR-Präsident Ettore Gotti Tedeschi sowie dessen Generaldirektor Paolo Cipriani laufen gegenwärtig Ermittlungen wegen rund eines Dutzend weiterer Fälle, in denen der Verdacht auf Verstoß gegen europäische Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche besteht.