• aktualisiert:

    Gegenläufige Trends

    Washington (DT/KNA) Kirchen und religiöse Organisationen haben bei jungen Erwachsenen in den USA an Ansehen verloren. Gaben vor fünf Jahren noch 73 Prozent der in den 80er und 90er Jahren Geborenen an, Glaubensinstitute hätten eine positive Wirkung auf die Gesellschaft, so sind es jetzt noch 55 Prozent, wie das Washingtoner Pew Research Institute (Montag) meldete. Bei älteren Generationen zeigte sich ein gegenteiliger Trend.

    Washington (DT/KNA) Kirchen und religiöse Organisationen haben bei jungen Erwachsenen in den USA an Ansehen verloren. Gaben vor fünf Jahren noch 73 Prozent der in den 80er und 90er Jahren Geborenen an, Glaubensinstitute hätten eine positive Wirkung auf die Gesellschaft, so sind es jetzt noch 55 Prozent, wie das Washingtoner Pew Research Institute (Montag) meldete. Bei älteren Generationen zeigte sich ein gegenteiliger Trend.

    Unter den „Baby-Boomern“ aus den 40er bis 60er Jahren sehen demnach 67 Prozent religiöse Organisationen positiv (2010: 65 Prozent), in der Generation der in den 60er bis 80er Jahren Geborenen 62 Prozent (2010: 59 Prozent) und in der Kriegs- und Vorkriegsgeneration 61 Prozent (2010: 54 Prozent). Quer durch die Generationen fiel das Ansehen der Medien, jedoch bei den jungen „Millennials“ überdurchschnittlich stark von 40 Prozent auf 27 Prozent. Hingegen stieg in allen Altersgruppen die Würdigung anderer Institutionen. So sind jetzt mehr US-Amerikaner als vor fünf Jahren der Meinung, dass etwa Banken, Konzerne, Technologiefirmen, Gewerkschaften oder Kleinunternehmen einen guten Beitrag zur Gesellschaft leisten