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    Franziskus trauert um Patriarchen Dinkha IV.

    Vatikanstadt (DT/KNA) Papst Franziskus hat den verstorbenen Patriarchen der Assyrischen Kirche des Ostens, Dinkha IV., als „mutigen Hirten“ gewürdigt. Mit ihm verliere die christliche Welt einen bedeutenden spirituellen Führer, schreibt der Papst in einem am Samstag vom Vatikan veröffentlichten Beileidstelegramm. Der 1935 bei Erbil im Irak geborene Dinkha IV. war am Donnerstag im Alter von 79 Jahren in einer Klinik in Rochester im US-Bundesstaat Minnesota an den Folgen einer Virusinfektion gestorben. Dinkha IV. wurde mit 22 Jahren zum Priester und bereits fünf Jahre später zum Bischof geweiht. Seit 1976 leitete er die Assyrische Kirche des Ostens, der weltweit rund 100 000 Gläubige angehören. Bis zur Wahl eines neuen Patriarchen leitet der Bischof für Indien, Aprem Mooken, die Amtsgeschäfte. Nach den Worten von Franzikus litt Dinkha IV. sehr unter der Not und Verfolgung der Christen in Syrien und im Irak. Darüber habe er auch bei seinem Besuch im Vatikan mit ihm gesprochen. Der Papst lobte den Patriarchen als wichtigen Impulsgeber für die Ökumene. „Möge der Herr ihn in seinem Königreich empfangen und ihm ewige Ruhe gewähren“, schreibt Franziskus. Ihre ursprüngliche Heimat hat die Assyrische Kirche im Irak. Heute leben viele ihrer Gläubigen in anderen Ländern des Nahen Ostens sowie in Nordamerika, Indien und Australien. 1994 hatten Dinkha IV. und Papst Johannes Paul II. eine weitreichende christologische Erklärung unterzeichnet.

    Vatikanstadt (DT/KNA) Papst Franziskus hat den verstorbenen Patriarchen der Assyrischen Kirche des Ostens, Dinkha IV., als „mutigen Hirten“ gewürdigt. Mit ihm verliere die christliche Welt einen bedeutenden spirituellen Führer, schreibt der Papst in einem am Samstag vom Vatikan veröffentlichten Beileidstelegramm. Der 1935 bei Erbil im Irak geborene Dinkha IV. war am Donnerstag im Alter von 79 Jahren in einer Klinik in Rochester im US-Bundesstaat Minnesota an den Folgen einer Virusinfektion gestorben. Dinkha IV. wurde mit 22 Jahren zum Priester und bereits fünf Jahre später zum Bischof geweiht. Seit 1976 leitete er die Assyrische Kirche des Ostens, der weltweit rund 100 000 Gläubige angehören. Bis zur Wahl eines neuen Patriarchen leitet der Bischof für Indien, Aprem Mooken, die Amtsgeschäfte. Nach den Worten von Franzikus litt Dinkha IV. sehr unter der Not und Verfolgung der Christen in Syrien und im Irak. Darüber habe er auch bei seinem Besuch im Vatikan mit ihm gesprochen. Der Papst lobte den Patriarchen als wichtigen Impulsgeber für die Ökumene. „Möge der Herr ihn in seinem Königreich empfangen und ihm ewige Ruhe gewähren“, schreibt Franziskus. Ihre ursprüngliche Heimat hat die Assyrische Kirche im Irak. Heute leben viele ihrer Gläubigen in anderen Ländern des Nahen Ostens sowie in Nordamerika, Indien und Australien. 1994 hatten Dinkha IV. und Papst Johannes Paul II. eine weitreichende christologische Erklärung unterzeichnet.