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    Erzbistum Hamburg erhofft Finanzhilfen

    Hamburg (DT/KNA) Das überschuldete Erzbistum Hamburg rechnet offenbar mit finanzieller Unterstützung durch die deutschen Diözesen. Er hoffe, dass in der Bischofskonferenz über eine entsprechende Regelung nachgedacht werde, sagte Generalvikar Ansgar Thim am Freitag am Rande einer Pressekonferenz zu den katholischen Schulen in Hamburg. Natürlich müsse jede Ortskirche zunächst ihre eigenen Hausaufgaben machen, so Thim. „Aber es gibt Bistümer, die zukünftig Unterstützung brauchen werden.“ Es gebe bereits Gespräche dazu. Das Erzbistum Hamburg hat aktuell Schulden von 79 Millionen Euro. Nach einem Bericht der Unternehmensberatung Ernst & Young könnten sie bis 2021 auf 353 Millionen Euro anwachsen, wenn nicht gegengesteuert wird. Kürzlich hatte die Erzdiözese angekündigt, aus Sparzwängen acht der 21 katholischen Schulen in Hamburg zu schließen. Neben den Schulen stehen auch soziale Einrichtungen und Kirchengebäude auf dem Prüfstand.

    Hamburg (DT/KNA) Das überschuldete Erzbistum Hamburg rechnet offenbar mit finanzieller Unterstützung durch die deutschen Diözesen. Er hoffe, dass in der Bischofskonferenz über eine entsprechende Regelung nachgedacht werde, sagte Generalvikar Ansgar Thim am Freitag am Rande einer Pressekonferenz zu den katholischen Schulen in Hamburg. Natürlich müsse jede Ortskirche zunächst ihre eigenen Hausaufgaben machen, so Thim. „Aber es gibt Bistümer, die zukünftig Unterstützung brauchen werden.“ Es gebe bereits Gespräche dazu. Das Erzbistum Hamburg hat aktuell Schulden von 79 Millionen Euro. Nach einem Bericht der Unternehmensberatung Ernst & Young könnten sie bis 2021 auf 353 Millionen Euro anwachsen, wenn nicht gegengesteuert wird. Kürzlich hatte die Erzdiözese angekündigt, aus Sparzwängen acht der 21 katholischen Schulen in Hamburg zu schließen. Neben den Schulen stehen auch soziale Einrichtungen und Kirchengebäude auf dem Prüfstand.

    kna