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    Erzbistum Freiburg plant Pfarreireform

    Freiburg (KNA) Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger hat die Katholiken im Südwesten auf tiefgehende Reformen in der Seelsorge und im gesamten kirchlichen Leben eingestimmt. Das Erzbistum stehe vor grundlegenden Veränderungen, die Zeit der Volkskirche gehe zu Ende, sagte Burger in einer am Mittwoch veröffentlichten Video-Botschaft. Es gehe in den kommenden Monaten darum, eine neue Vision von Kirche zu entwickeln. Kirche solle trotz Priestermangels und des Rückgangs an Gläubigen in der Gesellschaft präsent bleiben, so der Erzbischof. Dazu sei ein radikaler Strukturwandel in der Seelsorge nötig. Er präsentierte als Gesprächsgrundlage für die anstehenden Beratungen das Konzeptpapier „Pastoral 2030“. Das Papier sieht vor, die Zahl der Kirchengemeinden radikal zu verkleinern. Statt bislang mehr als 224 Kirchengemeinden mit rund 1 000 Pfarreien soll es künftig rund 40 „neue Kirchengemeinden“ geben. Unterhalb dieser Größe sollen Ehrenamtliche und Nichtpriester neue Freiheiten und Führungsverantwortung erhalten. „Dieser tiefe Einschnitt ist nötig, wenn wir nicht in wenigen Jahren von Neuem beginnen wollen“, so der Bischof.

    Freiburg (KNA) Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger hat die Katholiken im Südwesten auf tiefgehende Reformen in der Seelsorge und im gesamten kirchlichen Leben eingestimmt. Das Erzbistum stehe vor grundlegenden Veränderungen, die Zeit der Volkskirche gehe zu Ende, sagte Burger in einer am Mittwoch veröffentlichten Video-Botschaft. Es gehe in den kommenden Monaten darum, eine neue Vision von Kirche zu entwickeln. Kirche solle trotz Priestermangels und des Rückgangs an Gläubigen in der Gesellschaft präsent bleiben, so der Erzbischof. Dazu sei ein radikaler Strukturwandel in der Seelsorge nötig. Er präsentierte als Gesprächsgrundlage für die anstehenden Beratungen das Konzeptpapier „Pastoral 2030“. Das Papier sieht vor, die Zahl der Kirchengemeinden radikal zu verkleinern. Statt bislang mehr als 224 Kirchengemeinden mit rund 1 000 Pfarreien soll es künftig rund 40 „neue Kirchengemeinden“ geben. Unterhalb dieser Größe sollen Ehrenamtliche und Nichtpriester neue Freiheiten und Führungsverantwortung erhalten. „Dieser tiefe Einschnitt ist nötig, wenn wir nicht in wenigen Jahren von Neuem beginnen wollen“, so der Bischof.