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    „Einzigartige Gelegenheit“

    Aachen (DT/KNA) Aachen feiert seit Donnerstag das 800-Jahr-Jubiläum des Karlsschreins. Dazu wurde der prunkvolle Sarkophag aus der Chorhalle transportiert und an seinem ursprünglichen Standort im Oktogon aufgestellt. Dompropst Manfred von Holtum bekundete Freude darüber, dass der Schrein um 80 Zentimeter niedriger steht als in der Chorhalle: „Die Besucher haben so die einzigartige Gelegenheit, Karl dem Großen besonders nahe zu sein.“

    Aachen (DT/KNA) Aachen feiert seit Donnerstag das 800-Jahr-Jubiläum des Karlsschreins. Dazu wurde der prunkvolle Sarkophag aus der Chorhalle transportiert und an seinem ursprünglichen Standort im Oktogon aufgestellt. Dompropst Manfred von Holtum bekundete Freude darüber, dass der Schrein um 80 Zentimeter niedriger steht als in der Chorhalle: „Die Besucher haben so die einzigartige Gelegenheit, Karl dem Großen besonders nahe zu sein.“

    Nach der Heiligtumsfahrt 2014 steht damit erneut ein besonderes Ereignis im Aachener Dom an. Dombaumeister Helmut Maintz, Silberschmied Lothar Schmitt und Jochem Brammertz von der Dombauhütte benötigten für den Transport des Schreins mit einem speziell für die Stufen angefertigten Wagen etwas mehr als eine Stunde. Nun ist er in einer Glasvitrine unter dem Barbarossaleuchter zu sehen. Während der Festtage stehen Gottesdienste, Führungen, Vorträge, Konzerte und Gesangsdarbietungen auf dem Programm.

    Am Sonntag erwartet die Besucher im Quadrum neben dem Dom ein Kabarettabend mit Wendelin Haverkamp unter dem Titel „Knochen to go – Die Zähne sind als erstes weg“.

    Nachdem Friedrich Barbarossa 1165 die Gebeine Karls des Großen aus seinem Grab in der Aachener Pfalzkapelle erhoben hatte, vollzog sein Enkel Friedrich II. persönlich die Überführung der Gebeine und das Schließen des Schreins am 27. Juli 1215. Zum Jubiläum hat das Domkapitel eine Gedenkmünze herausgegeben. Die offizielle Sonderprägung „800 Jahre Karlsschrein“ ist in Feinsilber und in einer limitierten Feingold-Variante erhältlich.

    kna