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    Eichstätt fördert Medizin in Mosambik

    Eichstätt (DT/KNA) Das Bistum Eichstätt unterstützt die Katholische Universität im südostafrikanischen Land Mosambik beim Ausbau ihrer medizinischen Fakultät in der Stadt Beira. Die Diözese hat dafür vergangenes Jahr 10 000 Euro gezahlt und will in diesem Jahr noch einmal dieselbe Summe geben, wie sie am Mittwoch mitteilte. Mit der Hilfe von 2016 ist demnach ein Familienprojekt gefördert worden. Studenten der Universität bekämen dabei jeweils drei überwiegend arme Familien aus Beira zugeteilt, um diese während ihres gesamten Studiums medizinisch zu begleiten. Die angehenden Ärzte sollen auf diese Weise durch Aufklärungs- und Vorbeugemaßnahmen Krankheiten verhindern oder diese zumindest frühzeitig erkennen helfen. Durch die Hilfe aus Eichstätt sei ein neuer Stadtbezirk in dieses Programm aufgenommen worden. In diesem Jahr ist laut Bistum die Fortführung des Studentenprojekts und außerdem ein großes Gesundheitsfest mit 100 000 bis 300 000 Teilnehmern geplant. Dabei soll es Informationen zur Gesundheitsaufklärung sowie kostenlose medizinische Untersuchungen geben. Auch die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) sei in die Hilfe für ihr Pendant in Mosambik involviert. Das Bistum Eichstätt arbeitet nach eigenen Angaben seit dem Jahr 2000 mit der Katholischen Universität Mosambik zusammen. Wichtig sei dabei die Multiplikatorenwirkung. So hätten erst im Juni 21 fertig ausgebildete Ärzte die Universität verlassen und verbesserten nun die medizinische Versorgung im Land. Das sei dringend nötig, denn nicht einmal die Hälfte der rund 25 Millionen Mosambikaner hätten Zugang zu sauberem Trinkwasser. Derzeit sei ein Arzt für 243 000 Einwohner zuständig – in Deutschland seien es je nach Bundesland 140 bis 256 Einwohner.

    Eichstätt (DT/KNA) Das Bistum Eichstätt unterstützt die Katholische Universität im südostafrikanischen Land Mosambik beim Ausbau ihrer medizinischen Fakultät in der Stadt Beira. Die Diözese hat dafür vergangenes Jahr 10 000 Euro gezahlt und will in diesem Jahr noch einmal dieselbe Summe geben, wie sie am Mittwoch mitteilte. Mit der Hilfe von 2016 ist demnach ein Familienprojekt gefördert worden. Studenten der Universität bekämen dabei jeweils drei überwiegend arme Familien aus Beira zugeteilt, um diese während ihres gesamten Studiums medizinisch zu begleiten. Die angehenden Ärzte sollen auf diese Weise durch Aufklärungs- und Vorbeugemaßnahmen Krankheiten verhindern oder diese zumindest frühzeitig erkennen helfen. Durch die Hilfe aus Eichstätt sei ein neuer Stadtbezirk in dieses Programm aufgenommen worden. In diesem Jahr ist laut Bistum die Fortführung des Studentenprojekts und außerdem ein großes Gesundheitsfest mit 100 000 bis 300 000 Teilnehmern geplant. Dabei soll es Informationen zur Gesundheitsaufklärung sowie kostenlose medizinische Untersuchungen geben. Auch die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) sei in die Hilfe für ihr Pendant in Mosambik involviert. Das Bistum Eichstätt arbeitet nach eigenen Angaben seit dem Jahr 2000 mit der Katholischen Universität Mosambik zusammen. Wichtig sei dabei die Multiplikatorenwirkung. So hätten erst im Juni 21 fertig ausgebildete Ärzte die Universität verlassen und verbesserten nun die medizinische Versorgung im Land. Das sei dringend nötig, denn nicht einmal die Hälfte der rund 25 Millionen Mosambikaner hätten Zugang zu sauberem Trinkwasser. Derzeit sei ein Arzt für 243 000 Einwohner zuständig – in Deutschland seien es je nach Bundesland 140 bis 256 Einwohner.

    kna