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    EKD und und Orthodoxe beenden Gesprächspause

    Dresden/Hannover (DT/KNA) Zwischen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Moskauer Patriarchat der russisch-orthodoxen Kirche scheint ein Ende der Eiszeit in Sicht. Beide Seiten hätten während des Evangelischen Kirchentags in Dresden ihr „Interesse an einer Fortsetzung des Dialogs“ bekundet, teilte die EKD am Montag in Hannover mit. An dem Treffen in der Elbestadt nahmen der Außenamtschef des Patriarchats, Erzbischof Hilarion, der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider, sowie der EKD-Auslandsbischof Martin Schindehütte, teil. Ein Ergebnis ist den Angaben zufolge die Bildung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe, die „die gegenseitigen Besorgnisse, Themen und Zielsetzungen des Dialogs in die Beratungen einbringen und die gegenseitigen Schwierigkeiten und Fragen dabei offen berücksichtigen soll“. Der Konflikt zwischen den beiden Kirchen hatte sich an der Wahl von Margot Käßmann zur EKD-Ratsvorsitzenden im November 2009 entzündet. Damals hatten hochrangige russisch-orthodoxe Geistliche erklärt, mit einer geschiedenen Frau an der Spitze der EKD den Dialog nicht mehr fortsetzen zu wollen.

    Dresden/Hannover (DT/KNA) Zwischen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Moskauer Patriarchat der russisch-orthodoxen Kirche scheint ein Ende der Eiszeit in Sicht. Beide Seiten hätten während des Evangelischen Kirchentags in Dresden ihr „Interesse an einer Fortsetzung des Dialogs“ bekundet, teilte die EKD am Montag in Hannover mit. An dem Treffen in der Elbestadt nahmen der Außenamtschef des Patriarchats, Erzbischof Hilarion, der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider, sowie der EKD-Auslandsbischof Martin Schindehütte, teil. Ein Ergebnis ist den Angaben zufolge die Bildung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe, die „die gegenseitigen Besorgnisse, Themen und Zielsetzungen des Dialogs in die Beratungen einbringen und die gegenseitigen Schwierigkeiten und Fragen dabei offen berücksichtigen soll“. Der Konflikt zwischen den beiden Kirchen hatte sich an der Wahl von Margot Käßmann zur EKD-Ratsvorsitzenden im November 2009 entzündet. Damals hatten hochrangige russisch-orthodoxe Geistliche erklärt, mit einer geschiedenen Frau an der Spitze der EKD den Dialog nicht mehr fortsetzen zu wollen.