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    EKD-Ratsvorsitzender würdigt Papstbesuch

    Köln (DT/KNA) Die Begegnung von Papst Benedikt XVI. mit Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) war nach Ansicht des EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider besser als ihr Ruf. Zwar habe es auch kritische Punkte bei dem Ökumene-Gipfel Ende September im Erfurter Augustinerkloster gegeben, räumte Schneider in einem Gespräch mit dem „Kölner Stadtanzeiger“ (Montagsausgabe) ein. Aber vom Deutschlandbesuch Papst Benedikts XVI. bleibe ihm vor allem im Gedächtnis, „wie sehr der Papst die Grundfrage der Reformation nach Gott gewürdigt hat“. Als problematisch wertete der EKD-Ratsvorsitzende die Aussagen von Benedikt XVI., wonach es keine ökumenischen Gastgeschenke gebe und Fragen des Glaubens nicht verhandelbar seien. „Ich fand beides unfreundlich, unpassend und völlig an uns Protestanten vorbeigesprochen“, so Präses Schneider. „Denn wir wollen ja gar nicht verhandeln, wir brauchen auch keine Gastgeschenke.“

    Köln (DT/KNA) Die Begegnung von Papst Benedikt XVI. mit Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) war nach Ansicht des EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider besser als ihr Ruf. Zwar habe es auch kritische Punkte bei dem Ökumene-Gipfel Ende September im Erfurter Augustinerkloster gegeben, räumte Schneider in einem Gespräch mit dem „Kölner Stadtanzeiger“ (Montagsausgabe) ein. Aber vom Deutschlandbesuch Papst Benedikts XVI. bleibe ihm vor allem im Gedächtnis, „wie sehr der Papst die Grundfrage der Reformation nach Gott gewürdigt hat“. Als problematisch wertete der EKD-Ratsvorsitzende die Aussagen von Benedikt XVI., wonach es keine ökumenischen Gastgeschenke gebe und Fragen des Glaubens nicht verhandelbar seien. „Ich fand beides unfreundlich, unpassend und völlig an uns Protestanten vorbeigesprochen“, so Präses Schneider. „Denn wir wollen ja gar nicht verhandeln, wir brauchen auch keine Gastgeschenke.“