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    Die Initiative Nightfever“ im Bistum Augsburg feiert ein rundes Jubiläum

    Am kommenden Samstag feieret die Initiative "Nightfever" ein rundes Jubiläum. Dazu wird ein Gottesdienst mit Weihbischof Florian Wörner sowie eine lange Gebetsnacht stattfinden.

    Gläubige knien vor dem Altar beim Nightfever Abendgebet
    Foto: Harald Oppitz

    Am morgigen Samstag feiert die Initiative „Nightfever“ im Bistum Augsburg ein rundes Jubiläum. An diesem Tag findet in Augsburg zum 50. Mal seit September 2008 die lange Gebetsnacht statt. Zelebrant der Heiligen Messe um 19 Uhr ist diesmal Weihbischof Florian Wörner. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es Gelegenheit für Gebet, Gesang und den Empfang des Bußsakraments. Der Abend endet um 23 Uhr mit der Komplet. Dankbar blickt Regina Schwarz, Mitinitiatorin und Mitglied im Leitungsteam, auf die vergangenen zehn Jahre zurück: „Ein Anliegen von Nightfever ist es, Menschen zu erreichen, die mit Gott, Glaube und Kirche nicht mehr viel zu tun haben. Jeder, der sich hier engagiert, sieht im Glauben eine große Kraftquelle für das eigene Leben, ein Geschenk, das man nicht für sich behalten kann, sondern weitergeben möchte.“

    Nightfever in Augsburg: Die Weitergabe des Glaubens

    Die Weitergabe des Glaubens könne nur in Gemeinschaft und mit einem guten Team funktionieren, ist Schwarz überzeugt. Ohne das Engagement derjenigen, die sich in ihrer Freizeit in den Dienst von Nightfever stellen, wäre das alles nicht möglich. „Ein großes Vergelt‘s Gott allen Zelebranten, die mit uns die Heilige Messe feiern, den vielen Priestern, die oft stundenlang für das Sakrament der Versöhnung zu Verfügung stehen, den vielen Musikern, denjenigen, die die Licht- und Tontechnik übernehmen, der Dompfarrei, den Meßnern und den vielen anderen Helfern.“
     
    Der Gebetsabend hat sich inzwischen auch im Zusammenhang mit der Sakramentenvorbereitung einen Namen gemacht. „Das Nightfever-Team wird immer wieder von Firmbegleitern angefragt, ob es möglich wäre, am Abend mit einer Firmgruppe teilzunehmen“, erklärt Schwarz. Die Firmlinge bekämen dann eine besondere Einführung und würden in die verschiedenen Aufgaben wie den Lektorendienst eingebunden. „Uns vom Leitungsteam freut es sehr, junge Menschen auf dem Weg zur Firmung begleiten zu dürfen.“ Zudem sei es für sie immer wieder erstaunlich zu sehen, „wie viele Menschen die Einladung in den Dom annehmen und diesen dankbar mit einem strahlenden Gesicht wieder verlassen“.

    DT/pd
     

     

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