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    Demo in Paris gegen umstrittenes Theaterstück

    Paris (DT/KNA) Ohne Zwischenfälle haben am Donnerstagabend in Paris mehrere hundert Kundgebungsteilnehmer gegen das Stück „Golgota Picnic“ des spanisch-argentinischen Autors Rodrigo Garcia demonstriert. Der Distriktobere der traditionalistischen Piusbruderschaft verurteilte bei der Kundgebung vor einem Pariser Theater „subventionierten Satanismus“. Das Stück sei wie andere christenfeindliche Kunstwerke ein Werk des Teufels. Mit einer anderen Inspirationsquelle lasse sich der Satanskult, der auf den Bühnen praktiziert werde, nicht erklären. Die Polizei hatte laut den Medienberichten mehr als 800 Sicherheitskräfte aufgeboten, um das Theater abzuschirmen. Das Stück konnte ohne Zwischenfälle aufgeführt werden. In der Pariser Kathedrale Notre-Dame fand gleichzeitig auf Einladung des Pariser Kardinals Andre Vingt-Trois eine Gebetswache statt. Daran beteiligten sich den Berichten zufolge gut 4 000 Menschen. Vingt-Trois erklärte zuvor, er könne zwar nicht sagen, ob es sich bei dem Stück um Gotteslästerung handele, da er die Absichten des Autors nicht kenne. Allerdings sei verständlich, dass Christen darauf schockiert reagieren könnten. Zu der Kundgebung aufgerufen hatte die den Traditionalisten nahestehende Organisation „Civitas“. Vingt-Trois hatte deren Kundgebung als eine „Einzelinitiative ohne Mandat der katholischen Kirche“ bezeichnet.

    Paris (DT/KNA) Ohne Zwischenfälle haben am Donnerstagabend in Paris mehrere hundert Kundgebungsteilnehmer gegen das Stück „Golgota Picnic“ des spanisch-argentinischen Autors Rodrigo Garcia demonstriert. Der Distriktobere der traditionalistischen Piusbruderschaft verurteilte bei der Kundgebung vor einem Pariser Theater „subventionierten Satanismus“. Das Stück sei wie andere christenfeindliche Kunstwerke ein Werk des Teufels. Mit einer anderen Inspirationsquelle lasse sich der Satanskult, der auf den Bühnen praktiziert werde, nicht erklären. Die Polizei hatte laut den Medienberichten mehr als 800 Sicherheitskräfte aufgeboten, um das Theater abzuschirmen. Das Stück konnte ohne Zwischenfälle aufgeführt werden. In der Pariser Kathedrale Notre-Dame fand gleichzeitig auf Einladung des Pariser Kardinals Andre Vingt-Trois eine Gebetswache statt. Daran beteiligten sich den Berichten zufolge gut 4 000 Menschen. Vingt-Trois erklärte zuvor, er könne zwar nicht sagen, ob es sich bei dem Stück um Gotteslästerung handele, da er die Absichten des Autors nicht kenne. Allerdings sei verständlich, dass Christen darauf schockiert reagieren könnten. Zu der Kundgebung aufgerufen hatte die den Traditionalisten nahestehende Organisation „Civitas“. Vingt-Trois hatte deren Kundgebung als eine „Einzelinitiative ohne Mandat der katholischen Kirche“ bezeichnet.