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    Charlie Gard wird nicht verlegt

    Vatikanstadt/Rom (DT/KNA) Das Kinderkrankenhaus des Papstes in Rom hat zwar angeboten, das todkranke britische Baby Charlie Gard aufzunehmen – doch offenbar wird ihm dies nun verweigert. Die Leiterin des Kinderkrankenhauses „Bambino Gesu“, Mariella Enoc, hatte am Dienstag zunächst erklärt, sie habe den Gesundheitsdirektor gebeten, mit dem Great Ormond Street Hospital in London Kontakt aufzunehmen, um zu ermitteln, ob „die Umstände einen Wechsel in unser Krankenhaus erlauben“. Doch nun verweigerte das Londoner Hospital offenbar die Erlaubnis. Laut einem Bericht des Onlinemagazins „Crux“ vom Dienstagabend sagte Enoc, die britischen Ärzte würden nicht zulassen, dass Charlie Gard in das römische Krankenhaus verlegt werde. Dies hätten die Eltern des Kindes ihr gesagt. Eine Verlegung sei den britischen Ärzten zufolge „aus rechtlichen Gründen“ nicht möglich, sagte Enoc und fügte hinzu: „Das ist eine weitere traurige Mitteilung.“ Am Vormittag hatte Enoc italienischen Medien noch gesagt, die Entscheidung hänge nicht nur von der Transportfähigkeit des Jungen ab, sondern auch von den Eltern. Die Familie müsse umfassend informiert werden und dann frei entscheiden können.

    Vatikanstadt/Rom (DT/KNA) Das Kinderkrankenhaus des Papstes in Rom hat zwar angeboten, das todkranke britische Baby Charlie Gard aufzunehmen – doch offenbar wird ihm dies nun verweigert. Die Leiterin des Kinderkrankenhauses „Bambino Gesu“, Mariella Enoc, hatte am Dienstag zunächst erklärt, sie habe den Gesundheitsdirektor gebeten, mit dem Great Ormond Street Hospital in London Kontakt aufzunehmen, um zu ermitteln, ob „die Umstände einen Wechsel in unser Krankenhaus erlauben“. Doch nun verweigerte das Londoner Hospital offenbar die Erlaubnis. Laut einem Bericht des Onlinemagazins „Crux“ vom Dienstagabend sagte Enoc, die britischen Ärzte würden nicht zulassen, dass Charlie Gard in das römische Krankenhaus verlegt werde. Dies hätten die Eltern des Kindes ihr gesagt. Eine Verlegung sei den britischen Ärzten zufolge „aus rechtlichen Gründen“ nicht möglich, sagte Enoc und fügte hinzu: „Das ist eine weitere traurige Mitteilung.“ Am Vormittag hatte Enoc italienischen Medien noch gesagt, die Entscheidung hänge nicht nur von der Transportfähigkeit des Jungen ab, sondern auch von den Eltern. Die Familie müsse umfassend informiert werden und dann frei entscheiden können.

    kna