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    Brief britischer Priester gegen Homo-„Ehe“

    London (DT/KNA) Mehr als 1 000 katholische Priester in England und Wales haben einen Offenen Brief gegen Pläne zur Einführung gleichgeschlechtlicher „Ehen“ unterzeichnet. Das ist etwa ein Viertel aller Priester beider Länder. Der geplante Regierungsentwurf zur Ausweitung des Ehebegriffs würde die Möglichkeit ernsthaft beschränken, dass Katholiken in ihren Schulen, Wohlfahrtseinrichtungen und Kirchen „die Wahrheit über die Ehe lehren“. Das steht in dem Brief, den die Tageszeitung „Daily Telegraph“ in ihrer Wochenendausgabe abdruckte. Die Geistlichen argumentieren, es sei sinnlos, der Kirche und anderen Religionen einzuräumen, weiterhin ihre Sicht der Dinge öffentlich vertreten zu können, wenn von ihnen gleichzeitig erwartet werde, als Staatsbürger genau gegensätzliche Meinungen mitzutragen. Sie bezeichnen die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau mit dem Ziel der Fortpflanzung als grundlegenden Baustein der Gesellschaft. Die Unterzeichner erinnern daran, dass der Versuch von König Heinrich VIII., am traditionellen Ehebegriff zu manipulieren, jahrhundertlange Spannungen zwischen Staat und Kirche zur Folge gehabt habe. Der Bischof von Portsmouth, Philip Egan, verteidigte die drastische Wortwahl des Vergleichs. Der Versuch, die Ehe neu zu definieren, erinnere an George Orwells „1984“ und habe etwas „Totalitäres“, sagte Egan der Zeitung.

    London (DT/KNA) Mehr als 1 000 katholische Priester in England und Wales haben einen Offenen Brief gegen Pläne zur Einführung gleichgeschlechtlicher „Ehen“ unterzeichnet. Das ist etwa ein Viertel aller Priester beider Länder. Der geplante Regierungsentwurf zur Ausweitung des Ehebegriffs würde die Möglichkeit ernsthaft beschränken, dass Katholiken in ihren Schulen, Wohlfahrtseinrichtungen und Kirchen „die Wahrheit über die Ehe lehren“. Das steht in dem Brief, den die Tageszeitung „Daily Telegraph“ in ihrer Wochenendausgabe abdruckte. Die Geistlichen argumentieren, es sei sinnlos, der Kirche und anderen Religionen einzuräumen, weiterhin ihre Sicht der Dinge öffentlich vertreten zu können, wenn von ihnen gleichzeitig erwartet werde, als Staatsbürger genau gegensätzliche Meinungen mitzutragen. Sie bezeichnen die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau mit dem Ziel der Fortpflanzung als grundlegenden Baustein der Gesellschaft. Die Unterzeichner erinnern daran, dass der Versuch von König Heinrich VIII., am traditionellen Ehebegriff zu manipulieren, jahrhundertlange Spannungen zwischen Staat und Kirche zur Folge gehabt habe. Der Bischof von Portsmouth, Philip Egan, verteidigte die drastische Wortwahl des Vergleichs. Der Versuch, die Ehe neu zu definieren, erinnere an George Orwells „1984“ und habe etwas „Totalitäres“, sagte Egan der Zeitung.