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    Bombenanschlag auf Kirche im Libanon

    Beirut (DT/KNA) Auf eine syrisch-orthodoxe Kirche im ostlibanesischen Sahle ist am frühen Sonntagmorgen ein Bombenanschlag verübt worden. Bei dem Attentat wurde nach Angaben örtlicher Medien niemand verletzt. Es entstand lediglich Sachschaden. Der Sprengsatz aus rund zwei Kilo TNT sei gegen 4.15 Uhr Ortszeit im Seiteneingang der syrisch-orthodoxen Marienkirche per Fernzündung ausgelöst worden und habe Kirchentüren, Bänke, den Altar sowie einige in der Nähe stehende Autos beschädigt. Bislang hat niemand die Verantwortung für den Anschlag übernommen. Erzbischof Yostinos Boulos Safar von Sahle verurteilte den Anschlag als Akt des Vandalismus Ungläubiger und kündigte an, den Sonntagsgottesdienst wie geplant zu feiern. Der Parlamentsabgeordnete und ehemalige Tourismusminister Elie Marouni verurteilte den Anschlag und forderte die Armee auf, ihre Präsenz rund um die Kirche zu verstärken. Die Kirche befindet sich im Industriegebiet von Sahle, einer mehrheitlich christlichen Stadt rund 50 Kilometer östlich von Beirut. Erst am Mittwoch waren in Sahle sieben estnische Touristen von bewaffneten Unbekannten entführt worden. Eine Suchaktion blieb ohne Ergebnis. Marouni betonte gegenüber dem libanesischen Radio, beide Ereignisse stünden in Zusammenhang und seien der Versuch, Instabilität in die Region Bekaa zu bringen.

    Beirut (DT/KNA) Auf eine syrisch-orthodoxe Kirche im ostlibanesischen Sahle ist am frühen Sonntagmorgen ein Bombenanschlag verübt worden. Bei dem Attentat wurde nach Angaben örtlicher Medien niemand verletzt. Es entstand lediglich Sachschaden. Der Sprengsatz aus rund zwei Kilo TNT sei gegen 4.15 Uhr Ortszeit im Seiteneingang der syrisch-orthodoxen Marienkirche per Fernzündung ausgelöst worden und habe Kirchentüren, Bänke, den Altar sowie einige in der Nähe stehende Autos beschädigt. Bislang hat niemand die Verantwortung für den Anschlag übernommen. Erzbischof Yostinos Boulos Safar von Sahle verurteilte den Anschlag als Akt des Vandalismus Ungläubiger und kündigte an, den Sonntagsgottesdienst wie geplant zu feiern. Der Parlamentsabgeordnete und ehemalige Tourismusminister Elie Marouni verurteilte den Anschlag und forderte die Armee auf, ihre Präsenz rund um die Kirche zu verstärken. Die Kirche befindet sich im Industriegebiet von Sahle, einer mehrheitlich christlichen Stadt rund 50 Kilometer östlich von Beirut. Erst am Mittwoch waren in Sahle sieben estnische Touristen von bewaffneten Unbekannten entführt worden. Eine Suchaktion blieb ohne Ergebnis. Marouni betonte gegenüber dem libanesischen Radio, beide Ereignisse stünden in Zusammenhang und seien der Versuch, Instabilität in die Region Bekaa zu bringen.