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    Blutige Anschläge auf zwei Kirchen im Irak

    Rom (DT/KNA) Bei Sprengstoffattentaten vor zwei Kirchen im nordirakischen Mossul sind am Dienstag zahlreiche Menschen verletzt worden. Unter Berufung auf den syrisch-katholischen Erzbischof der Stadt, George Casmoussa, berichtete der bischöfliche italienische Pressedienst SIR von zwei Detonationen vor der syrisch-katholischen Verkündigungskirche und weiteren Explosionen vor einem syrisch-orthodoxen Gotteshaus. Casmoussa sprach von Verwundeten und Sachschäden. Zuerst hatte der Pressedienst misna mit Bezug auf eine irakische Agentur vier Tote und 40 Verletzte gemeldet. misna korrigierte unterdessen die Zahl der Todesopfer auf eine Person. Casmoussa zufolge richtete das Attentat auf die syrisch-orthodoxe Marienkirche die größten Schäden an. Diese sei von Geschäften und Märkten umgeben und werde täglich von vielen Menschen besucht. Der Anschlag auf die katholische Kirche habe auch eine benachbarte kirchliche Schule betroffen. Unter den Jugendlichen seien jedoch keine Opfer zu beklagen, sagte der Erzbischof zu SIR. Casmoussa, der seit zehn Jahren in Mossul amtiert, nannte die Bomben ein „brutales Signal“ gegen die Christen kurz vor Weihnachten. Er forderte mehr behördlichen Schutz für die christliche Minderheit. Die Botschaft der Anschläge sei, „dass der Staat nicht Herr der Lage ist und die christliche Gemeinschaft immer mehr verwundbar und Gefahren ausgesetzt“ sei.

    Rom (DT/KNA) Bei Sprengstoffattentaten vor zwei Kirchen im nordirakischen Mossul sind am Dienstag zahlreiche Menschen verletzt worden. Unter Berufung auf den syrisch-katholischen Erzbischof der Stadt, George Casmoussa, berichtete der bischöfliche italienische Pressedienst SIR von zwei Detonationen vor der syrisch-katholischen Verkündigungskirche und weiteren Explosionen vor einem syrisch-orthodoxen Gotteshaus. Casmoussa sprach von Verwundeten und Sachschäden. Zuerst hatte der Pressedienst misna mit Bezug auf eine irakische Agentur vier Tote und 40 Verletzte gemeldet. misna korrigierte unterdessen die Zahl der Todesopfer auf eine Person. Casmoussa zufolge richtete das Attentat auf die syrisch-orthodoxe Marienkirche die größten Schäden an. Diese sei von Geschäften und Märkten umgeben und werde täglich von vielen Menschen besucht. Der Anschlag auf die katholische Kirche habe auch eine benachbarte kirchliche Schule betroffen. Unter den Jugendlichen seien jedoch keine Opfer zu beklagen, sagte der Erzbischof zu SIR. Casmoussa, der seit zehn Jahren in Mossul amtiert, nannte die Bomben ein „brutales Signal“ gegen die Christen kurz vor Weihnachten. Er forderte mehr behördlichen Schutz für die christliche Minderheit. Die Botschaft der Anschläge sei, „dass der Staat nicht Herr der Lage ist und die christliche Gemeinschaft immer mehr verwundbar und Gefahren ausgesetzt“ sei.