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    Bistum öffnet kirchliche Gebäude für Asylbewerber

    Augsburg (DT/KNA) Das Bistum Augsburg hat seine Pfarrer um Mithilfe bei der Suche nach Unterkünften für Asylbewerber gebeten. In einem Brief bat Generalvikar Harald Heinrich darum zu prüfen, ob in den Pfarreien „konkrete Objekte oder Raumkapazitäten“ vorhanden seien. Das teilte die Bischöfliche Pressestelle am Montag in Augsburg mit. Die Unterbringung der Asylbewerber, häufig Familien, stelle eine zunehmende Herausforderung für die Kommunen und das Gemeinwesen dar, heißt es. Seitens des Bistums seien bereits einige Objekte, die sich im diözesanen Eigentum befinden, ins Gespräch gebracht worden. „Menschen in Not bedürfen der besonderen Hilfe durch die Kirche“, schreibt der Generalvikar. Dies habe Papst Franziskus mit seinem Besuch auf Lampedusa verdeutlicht. Schon in früheren Notlagen, etwa nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs in den 1990er Jahren, habe die Kirche Unterkünfte zur Verfügung gestellt. Heinrich bat die Pfarrer deshalb darum, das Anliegen ernst zu nehmen und „konstruktiv und wohlwollend“ aufzugreifen. Im Erzbistum München-Freising leben seit Mitte April 2013 in einem Wohnhaus des katholischen Kirchenzentrums Sankt Stephan in München-Neuperlach Flüchtlinge.

    Augsburg (DT/KNA) Das Bistum Augsburg hat seine Pfarrer um Mithilfe bei der Suche nach Unterkünften für Asylbewerber gebeten. In einem Brief bat Generalvikar Harald Heinrich darum zu prüfen, ob in den Pfarreien „konkrete Objekte oder Raumkapazitäten“ vorhanden seien. Das teilte die Bischöfliche Pressestelle am Montag in Augsburg mit. Die Unterbringung der Asylbewerber, häufig Familien, stelle eine zunehmende Herausforderung für die Kommunen und das Gemeinwesen dar, heißt es. Seitens des Bistums seien bereits einige Objekte, die sich im diözesanen Eigentum befinden, ins Gespräch gebracht worden. „Menschen in Not bedürfen der besonderen Hilfe durch die Kirche“, schreibt der Generalvikar. Dies habe Papst Franziskus mit seinem Besuch auf Lampedusa verdeutlicht. Schon in früheren Notlagen, etwa nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs in den 1990er Jahren, habe die Kirche Unterkünfte zur Verfügung gestellt. Heinrich bat die Pfarrer deshalb darum, das Anliegen ernst zu nehmen und „konstruktiv und wohlwollend“ aufzugreifen. Im Erzbistum München-Freising leben seit Mitte April 2013 in einem Wohnhaus des katholischen Kirchenzentrums Sankt Stephan in München-Neuperlach Flüchtlinge.