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    Bischof Bode würdigt Theologenpapier

    Köln (DT/KNA) Osnabrücks Bischof Franz-Josef Bode sieht in dem Memorandum reformorientierter Theologen „einen wichtigen Diskussionsbeitrag“. Dieser müsse in den großen Dialog über den Weg der Kirche eingebracht werden, sagte der Vorsitzende der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz am Mittwoch im Kölner „domradio“. Zwar hätten die Theologen manches „sicher differenzierter“ behandeln können. Aber hier meldeten sich „Menschen mit Kompetenz“ zu Wort, so Bode. In ihrem am 4. Februar veröffentlichten Memorandum „Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch“ plädieren rund 250 Professoren, darunter etwa 20 aus dem nicht deutschsprachigen Ausland, für mehr Beteiligung der Gläubigen an der Bestellung von Amtsträgern, die Priesterweihe auch von Verheirateten, eine bessere kirchliche Rechtskultur und mehr Respekt vor individuellen Lebensentscheidungen. Die Bischofskonferenz hat das Memorandum bisher zurückhaltend aufgenommen.

    Köln (DT/KNA) Osnabrücks Bischof Franz-Josef Bode sieht in dem Memorandum reformorientierter Theologen „einen wichtigen Diskussionsbeitrag“. Dieser müsse in den großen Dialog über den Weg der Kirche eingebracht werden, sagte der Vorsitzende der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz am Mittwoch im Kölner „domradio“. Zwar hätten die Theologen manches „sicher differenzierter“ behandeln können. Aber hier meldeten sich „Menschen mit Kompetenz“ zu Wort, so Bode. In ihrem am 4. Februar veröffentlichten Memorandum „Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch“ plädieren rund 250 Professoren, darunter etwa 20 aus dem nicht deutschsprachigen Ausland, für mehr Beteiligung der Gläubigen an der Bestellung von Amtsträgern, die Priesterweihe auch von Verheirateten, eine bessere kirchliche Rechtskultur und mehr Respekt vor individuellen Lebensentscheidungen. Die Bischofskonferenz hat das Memorandum bisher zurückhaltend aufgenommen.