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    Bischof Bode entschuldigt sich bei Missbrauchsopfern

    Osnabrück (DT/KNA) Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode hat die Opfer sexuellen Missbrauchs in seinem Bistum um Verzeihung gebeten. Der Kontakt mit Opfern in Form von Gesprächen, Briefen und Emails habe ihn tief bewegt, sagte Bode am Dienstag vor Journalisten in Osnabrück. „Selbst die Schilderung eines 60 Jahre zurückliegenden Falles klang so, als wäre er gestern geschehen.“ Kirchliche Autorität und Macht müssten künftig eine „radikal dienende Funktion“ haben, forderte Bode. In den letzten Jahrzehnten habe in der Kirche ein Klima bestanden, das körperlichen Missbrauch begünstigt habe, kritisierte der Bischof. Nach Angaben des Osnabrücker Generalvikars Theo Paul hat es seit Februar 28 Hinweise auf sexuellen Missbrauch gegeben.

    Osnabrück (DT/KNA) Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode hat die Opfer sexuellen Missbrauchs in seinem Bistum um Verzeihung gebeten. Der Kontakt mit Opfern in Form von Gesprächen, Briefen und Emails habe ihn tief bewegt, sagte Bode am Dienstag vor Journalisten in Osnabrück. „Selbst die Schilderung eines 60 Jahre zurückliegenden Falles klang so, als wäre er gestern geschehen.“ Kirchliche Autorität und Macht müssten künftig eine „radikal dienende Funktion“ haben, forderte Bode. In den letzten Jahrzehnten habe in der Kirche ein Klima bestanden, das körperlichen Missbrauch begünstigt habe, kritisierte der Bischof. Nach Angaben des Osnabrücker Generalvikars Theo Paul hat es seit Februar 28 Hinweise auf sexuellen Missbrauch gegeben.