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    Berliner Anti-Papst-Demo jetzt vor Gericht

    Berlin (DT/KNA) Der Streit um die am 22. September vor dem Brandenburger Tor geplante Anti-Papst-Demonstration geht in die nächste Runde. Die Veranstalter klagen gegen die Entscheidung der Berliner Polizei, den Start an diesem Ort nicht zu genehmigen, wie der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) am Donnerstag auf Anfrage bestätigte. Die Auftaktkundgebung muss nun am rund einen Kilometer entfernten Potsdamer Platz beginnen. Zugleich spricht Papst Benedikt XVI. im Bundestag, der in Sicht- und Hörweite des Brandenburger Tors steht. Die Polizei begründet ihren Beschluss mit Sicherheitserfordernissen. Für den Papst als Staatsgast und weitere Gäste gelte die höchste Gefährdungsstufe. Zudem könne der Pariser Platz beim Brandenburger Tor die 20 000 angemeldeten Teilnehmer samt Demonstrationswagen nicht aufnehmen. Zur Begründung verwies die Polizei auch auf die Panik bei der Duisburger Loveparade 2010. Die Veranstalter der Demonstration räumen ihrer Klage deshalb nur geringe Erfolgschancen ein. Das kirchenkritische Bündnis „Der Papst kommt“ aus über 60 Gruppierungen will bei der Kundgebung die katholische Sexualmoral sowie das Verhältnis von Staat und Kirche kritisieren. Nach dem Auftakt können die Demonstranten nun zum Bebelplatz vor der katholischen Sankt-Hedwigs-Kathedrale ziehen und dort eine Abschlusskundgebung abhalten.

    Berlin (DT/KNA) Der Streit um die am 22. September vor dem Brandenburger Tor geplante Anti-Papst-Demonstration geht in die nächste Runde. Die Veranstalter klagen gegen die Entscheidung der Berliner Polizei, den Start an diesem Ort nicht zu genehmigen, wie der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) am Donnerstag auf Anfrage bestätigte. Die Auftaktkundgebung muss nun am rund einen Kilometer entfernten Potsdamer Platz beginnen. Zugleich spricht Papst Benedikt XVI. im Bundestag, der in Sicht- und Hörweite des Brandenburger Tors steht. Die Polizei begründet ihren Beschluss mit Sicherheitserfordernissen. Für den Papst als Staatsgast und weitere Gäste gelte die höchste Gefährdungsstufe. Zudem könne der Pariser Platz beim Brandenburger Tor die 20 000 angemeldeten Teilnehmer samt Demonstrationswagen nicht aufnehmen. Zur Begründung verwies die Polizei auch auf die Panik bei der Duisburger Loveparade 2010. Die Veranstalter der Demonstration räumen ihrer Klage deshalb nur geringe Erfolgschancen ein. Das kirchenkritische Bündnis „Der Papst kommt“ aus über 60 Gruppierungen will bei der Kundgebung die katholische Sexualmoral sowie das Verhältnis von Staat und Kirche kritisieren. Nach dem Auftakt können die Demonstranten nun zum Bebelplatz vor der katholischen Sankt-Hedwigs-Kathedrale ziehen und dort eine Abschlusskundgebung abhalten.