• aktualisiert:

    Berlin: Basis bei Beschluss zur Kathedrale beteiligen

    Berlin (DT/KNA) Der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin tritt für eine „Beteiligung der Basis“ an den Entscheidungen zum Umbau der Sankt-Hedwigs-Kathedrale ein. Dies sei erforderlich, „damit Sankt Hedwig die Kathedrale des gesamten Erzbistums bleibt“, erklärte der Ratsvorstand am Dienstag in Berlin. Er äußerte sich anlässlich der ersten Jury-Sitzung zum Architekten-Wettbewerb, die am Donnerstag und Freitag stattfindet. Der Diözesanrat ist die höchste Laienvertretung im Erzbistum. Er hat derzeit 96 Mitglieder aus Kirchengemeinden und Verbänden. Der Katholikenrat rief dazu auf, „die geschichtliche Bedeutung der Kathedrale zu beachten“. Sie sei „zu Zeiten der DDR als Treffpunkt der Katholiken aus beiden Teilen Berlins und des Bistums ein heimlicher Platz der deutschen Einheit“ gewesen. Zudem sei sie für Katholiken im Ostteil des damaligen Bistums Berlin ein Ort gewesen, „der ihre Identität als Christen in einem totalitären Staat gestärkt hat“.

    Berlin (DT/KNA) Der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin tritt für eine „Beteiligung der Basis“ an den Entscheidungen zum Umbau der Sankt-Hedwigs-Kathedrale ein. Dies sei erforderlich, „damit Sankt Hedwig die Kathedrale des gesamten Erzbistums bleibt“, erklärte der Ratsvorstand am Dienstag in Berlin. Er äußerte sich anlässlich der ersten Jury-Sitzung zum Architekten-Wettbewerb, die am Donnerstag und Freitag stattfindet. Der Diözesanrat ist die höchste Laienvertretung im Erzbistum. Er hat derzeit 96 Mitglieder aus Kirchengemeinden und Verbänden. Der Katholikenrat rief dazu auf, „die geschichtliche Bedeutung der Kathedrale zu beachten“. Sie sei „zu Zeiten der DDR als Treffpunkt der Katholiken aus beiden Teilen Berlins und des Bistums ein heimlicher Platz der deutschen Einheit“ gewesen. Zudem sei sie für Katholiken im Ostteil des damaligen Bistums Berlin ein Ort gewesen, „der ihre Identität als Christen in einem totalitären Staat gestärkt hat“.

    kna