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    Belgiens Bischöfe bitten um Verzeihung

    Brüssel (DT/KNA) Die belgischen Bischöfe haben Opfer sexuellen Missbrauchs durch Priester um Verzeihung gebeten. Dies gelte ebenso für die Übergriffe selbst wie für das Schweigen von kirchlichen Verantwortlichen im Umgang damit, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichen Hirtenbrief an die Katholiken des Landes. Vorrang müsse der Schutz von Kindern haben; daran gebe es nichts zu deuten. Das „unangemessene Verhalten“ mancher Kirchenverantwortlicher habe der Glaubwürdigkeit der Institution Kirche schwer geschadet, so die Bischöfe weiter. Täter hätten eine neue Chance erhalten, während die Opfer mit ihren Wunden vielfach allein geblieben seien. Der Rücktritt des Bischofs von Brügge, Roger Vangheluwe, wegen Missbrauchs hatte die belgische Kirche in eine tiefe Krise gestürzt. Weitere knapp 300 Anzeigen über zumeist verjährte Fälle gingen seitdem ein.

    Brüssel (DT/KNA) Die belgischen Bischöfe haben Opfer sexuellen Missbrauchs durch Priester um Verzeihung gebeten. Dies gelte ebenso für die Übergriffe selbst wie für das Schweigen von kirchlichen Verantwortlichen im Umgang damit, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichen Hirtenbrief an die Katholiken des Landes. Vorrang müsse der Schutz von Kindern haben; daran gebe es nichts zu deuten. Das „unangemessene Verhalten“ mancher Kirchenverantwortlicher habe der Glaubwürdigkeit der Institution Kirche schwer geschadet, so die Bischöfe weiter. Täter hätten eine neue Chance erhalten, während die Opfer mit ihren Wunden vielfach allein geblieben seien. Der Rücktritt des Bischofs von Brügge, Roger Vangheluwe, wegen Missbrauchs hatte die belgische Kirche in eine tiefe Krise gestürzt. Weitere knapp 300 Anzeigen über zumeist verjährte Fälle gingen seitdem ein.