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    Beichtväter müssen mit sich im Reinen sein

    Vatikanstadt (DT/KNA) Priester müssen nach den Worten von Papst Franziskus vor der Abnahme einer Beichte mit sich selbst im Reinen sein und inneren Frieden finden. Die Spendung des Beichtsakraments sei ein „sehr delikater Dienst“, sagte der Papst bei seiner Generalaudienz am Mittwoch auf dem Petersplatz. Er erfordere vom Spender ein reines Herz und die Freundschaft und Barmherzigkeit mit den Gläubigen. Ihnen müsse der Priester „Hoffnung ins Herz einpflanzen“ und seinen Brüdern und Schwestern nach dem Vorbild Jesu Vergebung schenken. Ein Priester, der diese Geisteshaltung nicht hat, sollte, wenn er sich nicht ändert, dieses Sakrament „lieber nicht spenden“, so Franziskus vor mehreren zehntausend Besuchern, die bei regnerischem Wetter auf den Petersplatz gekommen waren. Es gehe nicht um eine Pflicht reuiger Sünder zur Beichte, sondern um ihr Recht, in den Priestern Diener der Vergebung Gottes zu finden. Franziskus selbst geht nach eigenen Worten alle zwei Wochen zur Beichte, „denn auch der Papst ist ein Sünder“. Dies gelte ebenso für Bischöfe und Priester, die ebenfalls regelmäßig beichten sollten. Das „Geheimnis der Vergebung“ bezeichnete Franziskus als ein großes Geschenk Gottes und als Quelle von Frieden.

    Vatikanstadt (DT/KNA) Priester müssen nach den Worten von Papst Franziskus vor der Abnahme einer Beichte mit sich selbst im Reinen sein und inneren Frieden finden. Die Spendung des Beichtsakraments sei ein „sehr delikater Dienst“, sagte der Papst bei seiner Generalaudienz am Mittwoch auf dem Petersplatz. Er erfordere vom Spender ein reines Herz und die Freundschaft und Barmherzigkeit mit den Gläubigen. Ihnen müsse der Priester „Hoffnung ins Herz einpflanzen“ und seinen Brüdern und Schwestern nach dem Vorbild Jesu Vergebung schenken. Ein Priester, der diese Geisteshaltung nicht hat, sollte, wenn er sich nicht ändert, dieses Sakrament „lieber nicht spenden“, so Franziskus vor mehreren zehntausend Besuchern, die bei regnerischem Wetter auf den Petersplatz gekommen waren. Es gehe nicht um eine Pflicht reuiger Sünder zur Beichte, sondern um ihr Recht, in den Priestern Diener der Vergebung Gottes zu finden. Franziskus selbst geht nach eigenen Worten alle zwei Wochen zur Beichte, „denn auch der Papst ist ein Sünder“. Dies gelte ebenso für Bischöfe und Priester, die ebenfalls regelmäßig beichten sollten. Das „Geheimnis der Vergebung“ bezeichnete Franziskus als ein großes Geschenk Gottes und als Quelle von Frieden.

    kna