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    Becker kritisiert negative Bewertung der Papstreise

    Paderborn (DT/KNA) Die weithin negative Bewertung des Besuchs von Papst Benedikt XVI. in Deutschland in Bezug auf die Ökumene hat der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker kritisiert. Der Besuch sei durch die in den Medien vorab wochenlang vorgetragenen Forderungen nach praktischen Lösungen für die konfessionsverschiedenen Ehepaare, der sogenannten „ökumenischen Gastfreundschaft“ oder der generellen Ermöglichung von Kirchen- und Abendmahlsgemeinschaft „äußerst vorbelastet“ gewesen, sagte Becker bei der Jahrestagung des Wissenschaftlichen Beirates des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik in Paderborn. Der Papstbesuch sei „vielfach nur nach der Abarbeitung dieses Forderungskatalogs bewertet“ worden. Zudem gebe es eine unterschiedliche Wahrnehmung des Besuchs aus katholischer, evangelischer und orthodoxer Sicht, so der Erzbischof, der Präsident des vor rund 50 Jahren gegründeten Lehr- und Forschungsinstituts für Ökumene ist. Becker selbst wertete den Deutschlandbesuch des Papstes als den besonderen ökumenischen Impuls des vergangenen Jahres. „Durch alle Reden und Predigten des Heiligen Vaters zog sich als ,roter Faden‘ der ökumenische Impuls, gemeinsam die Botschaft vom Reich Gottes gegen die ,Gottvergessenheit‘ in Deutschland zu bekennen und zu leben.“

    Paderborn (DT/KNA) Die weithin negative Bewertung des Besuchs von Papst Benedikt XVI. in Deutschland in Bezug auf die Ökumene hat der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker kritisiert. Der Besuch sei durch die in den Medien vorab wochenlang vorgetragenen Forderungen nach praktischen Lösungen für die konfessionsverschiedenen Ehepaare, der sogenannten „ökumenischen Gastfreundschaft“ oder der generellen Ermöglichung von Kirchen- und Abendmahlsgemeinschaft „äußerst vorbelastet“ gewesen, sagte Becker bei der Jahrestagung des Wissenschaftlichen Beirates des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik in Paderborn. Der Papstbesuch sei „vielfach nur nach der Abarbeitung dieses Forderungskatalogs bewertet“ worden. Zudem gebe es eine unterschiedliche Wahrnehmung des Besuchs aus katholischer, evangelischer und orthodoxer Sicht, so der Erzbischof, der Präsident des vor rund 50 Jahren gegründeten Lehr- und Forschungsinstituts für Ökumene ist. Becker selbst wertete den Deutschlandbesuch des Papstes als den besonderen ökumenischen Impuls des vergangenen Jahres. „Durch alle Reden und Predigten des Heiligen Vaters zog sich als ,roter Faden‘ der ökumenische Impuls, gemeinsam die Botschaft vom Reich Gottes gegen die ,Gottvergessenheit‘ in Deutschland zu bekennen und zu leben.“