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    Banker analysieren Enzyklika

    London (DT/KAP) Die Londoner „City“, das Zentrum der internationalen Hochfinanz, setzt sich ernsthaft mit der Sozialenzyklika Papst Benedikts XVI. „Caritas in veritate“ auseinander. Dies wird jetzt aus Berichten über eine Begegnung deutlich, zu der der neue Erzbischof von Westminster, Vincent Nichols, Ende Oktober eingeladen hatte. An dem Seminar, das in der „Schroders Bank“ stattfand, nahmen Spitzenpersönlichkeiten des britischen Bankwesens teil. Ziel des Seminars war es, gemeinsam Fragen von Ethik und Werten „im Licht der moralischen Prinzipien der katholischen Soziallehre“ zu analysieren und dabei zugleich die Herausforderungen für den britischen Finanzsektor zu bedenken. In einer Grußbotschaft von Kardinal-Staatssekretär Bertone hieß es wörtlich: „Der Heilige Vater sendet allen Teilnehmern seine herzlichen Grüße. Er ist erfreut darüber, dass führende Persönlichkeiten des Finanzsektors Antworten auf die Herausforderung suchen, ,wahrhaft menschliche gesellschaftliche Beziehungen der Freundschaft, Solidarität und Reziprozität‘ aufzubauen. Er ermutigt die Teilnehmer, die integrale menschliche Entwicklung zu fördern, deren Wurzel die transzendente Auffassung der Person ist.“ Unter den Teilnehmern waren Persönlichkeiten des britischen Finanzwesens wie Marcus Agius (Vorsitzender der „Barclays Bank“), Sir Win Bischoff (Vorsitzender von „Lloyds“), Dominic Casserley („Managing Partner“ für „McKinsey“), Lord Brian Griffiths (Vize der Investmentbank „Goldman Sachs International“), George Mallinckrodt (Präsident von „Schroders“), Anthony Salz („Rothschild's“). Von kirchlicher Seite waren unter anderen der stellvertretende Vorsitzende der englischen Bischofskonferenz, Erzbischof Peter Smith, und der italienische Nationalökonom Stefano Zamagni (Bologna) anwesend.

    London (DT/KAP) Die Londoner „City“, das Zentrum der internationalen Hochfinanz, setzt sich ernsthaft mit der Sozialenzyklika Papst Benedikts XVI. „Caritas in veritate“ auseinander. Dies wird jetzt aus Berichten über eine Begegnung deutlich, zu der der neue Erzbischof von Westminster, Vincent Nichols, Ende Oktober eingeladen hatte. An dem Seminar, das in der „Schroders Bank“ stattfand, nahmen Spitzenpersönlichkeiten des britischen Bankwesens teil. Ziel des Seminars war es, gemeinsam Fragen von Ethik und Werten „im Licht der moralischen Prinzipien der katholischen Soziallehre“ zu analysieren und dabei zugleich die Herausforderungen für den britischen Finanzsektor zu bedenken. In einer Grußbotschaft von Kardinal-Staatssekretär Bertone hieß es wörtlich: „Der Heilige Vater sendet allen Teilnehmern seine herzlichen Grüße. Er ist erfreut darüber, dass führende Persönlichkeiten des Finanzsektors Antworten auf die Herausforderung suchen, ,wahrhaft menschliche gesellschaftliche Beziehungen der Freundschaft, Solidarität und Reziprozität‘ aufzubauen. Er ermutigt die Teilnehmer, die integrale menschliche Entwicklung zu fördern, deren Wurzel die transzendente Auffassung der Person ist.“ Unter den Teilnehmern waren Persönlichkeiten des britischen Finanzwesens wie Marcus Agius (Vorsitzender der „Barclays Bank“), Sir Win Bischoff (Vorsitzender von „Lloyds“), Dominic Casserley („Managing Partner“ für „McKinsey“), Lord Brian Griffiths (Vize der Investmentbank „Goldman Sachs International“), George Mallinckrodt (Präsident von „Schroders“), Anthony Salz („Rothschild's“). Von kirchlicher Seite waren unter anderen der stellvertretende Vorsitzende der englischen Bischofskonferenz, Erzbischof Peter Smith, und der italienische Nationalökonom Stefano Zamagni (Bologna) anwesend.