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    Anmeldeverfahren für Papstmessen geändert

    Bonn (DT/KNA) Bei Anmeldungen für die Gottesdienste mit Papst Benedikt XVI. bei dessen Deutschlandbesuch im September entfällt ab sofort die Angabe zu Geburtsdatum, -ort, und -land. Künftig verzichte man auf die Erhebung dieser Daten, vorhandene Angaben seien gelöscht worden, teilte der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, am Dienstag auf Anfrage mit. Datenschützer hatten Mitte Juli das Anmeldeverfahren als „unnötig, unverhältnismäßig und ohne Rechtsgrundlage“ kritisiert. Kopp wurde damals in Berichten mit den Worten zitiert, die Angaben würden für Sicherheitsüberprüfungen erhoben. Diese beträfen Pilger, die bei den Messen einen Steh- oder Sitzplatz zugeteilt bekämen, „wo der Papst dicht vorbeifährt oder die Kommunion austeilt“. Die Empfehlung, die Daten bei der Anmeldung zu sammeln, sei von der Polizei in Baden-Württemberg gekommen. „Die Vorbereitung des Papstbesuchs ist ein laufendes Projekt“, betonte Kopp am Dienstag. In einer früheren Phase seien die Organisatoren davon ausgegangen, auf die personenbezogenen Daten nicht verzichten zu können. Diese seien gemäß der Kirchlichen Datenschutzordnung erhoben worden. „Mittlerweile steht fest, dass wir Geburtsdatum, Geburtsort und Geburtsland nicht mehr benötigen“, so Kopp. Das Anmeldeformular auf der Seite www.papst-in-deutschland.de wurde bereits geändert.

    Bonn (DT/KNA) Bei Anmeldungen für die Gottesdienste mit Papst Benedikt XVI. bei dessen Deutschlandbesuch im September entfällt ab sofort die Angabe zu Geburtsdatum, -ort, und -land. Künftig verzichte man auf die Erhebung dieser Daten, vorhandene Angaben seien gelöscht worden, teilte der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, am Dienstag auf Anfrage mit. Datenschützer hatten Mitte Juli das Anmeldeverfahren als „unnötig, unverhältnismäßig und ohne Rechtsgrundlage“ kritisiert. Kopp wurde damals in Berichten mit den Worten zitiert, die Angaben würden für Sicherheitsüberprüfungen erhoben. Diese beträfen Pilger, die bei den Messen einen Steh- oder Sitzplatz zugeteilt bekämen, „wo der Papst dicht vorbeifährt oder die Kommunion austeilt“. Die Empfehlung, die Daten bei der Anmeldung zu sammeln, sei von der Polizei in Baden-Württemberg gekommen. „Die Vorbereitung des Papstbesuchs ist ein laufendes Projekt“, betonte Kopp am Dienstag. In einer früheren Phase seien die Organisatoren davon ausgegangen, auf die personenbezogenen Daten nicht verzichten zu können. Diese seien gemäß der Kirchlichen Datenschutzordnung erhoben worden. „Mittlerweile steht fest, dass wir Geburtsdatum, Geburtsort und Geburtsland nicht mehr benötigen“, so Kopp. Das Anmeldeformular auf der Seite www.papst-in-deutschland.de wurde bereits geändert.