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    Anglikaner verbieten Klerus die „Homo-Ehe“

    London (DT/KNA) Die anglikanische Kirche von England gestattet ihren Geistlichen keine Heirat mit gleichgeschlechtlichem Partner. Laien, die sogenannte Homo-„Ehen“ eingehen, seien jedoch in den Gemeinden willkommen, heißt es in einer am Wochenende bekannt gewordenen Handreichung der Bischöfe von England und Wales für die Seelsorge. Das neue britische Gesetz, das gleichgeschlechtliche Eheschließungen gestattet, tritt am 13. März in Kraft. Gleichgeschlechtliche Paare seien in den Gottesdienstgemeinden willkommen und würden nicht aufgrund ihrer Lebensweise infrage gestellt, heißt es weiter. Für Geistliche gelte dies jedoch nicht: „Mit jemandem gleichen Geschlechts eine Ehe einzugehen, wäre eine deutliche Abweichung von der Lehre der Kirche von England.“ Wer dies dennoch tue, könne nicht zum Diakon, Priester oder Bischof geweiht werden. Es gehöre zur Aufgabe der Geistlichkeit, im eigenen Leben die kirchlichen Lehren abzubilden. Die Bischöfe wiesen auf eine lange Tradition der anglikanischen Kirche hin, abweichende Meinungen zu tolerieren. Gleichwohl schlossen sie kirchliche Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Eheschließungen aus.

    London (DT/KNA) Die anglikanische Kirche von England gestattet ihren Geistlichen keine Heirat mit gleichgeschlechtlichem Partner. Laien, die sogenannte Homo-„Ehen“ eingehen, seien jedoch in den Gemeinden willkommen, heißt es in einer am Wochenende bekannt gewordenen Handreichung der Bischöfe von England und Wales für die Seelsorge. Das neue britische Gesetz, das gleichgeschlechtliche Eheschließungen gestattet, tritt am 13. März in Kraft. Gleichgeschlechtliche Paare seien in den Gottesdienstgemeinden willkommen und würden nicht aufgrund ihrer Lebensweise infrage gestellt, heißt es weiter. Für Geistliche gelte dies jedoch nicht: „Mit jemandem gleichen Geschlechts eine Ehe einzugehen, wäre eine deutliche Abweichung von der Lehre der Kirche von England.“ Wer dies dennoch tue, könne nicht zum Diakon, Priester oder Bischof geweiht werden. Es gehöre zur Aufgabe der Geistlichkeit, im eigenen Leben die kirchlichen Lehren abzubilden. Die Bischöfe wiesen auf eine lange Tradition der anglikanischen Kirche hin, abweichende Meinungen zu tolerieren. Gleichwohl schlossen sie kirchliche Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Eheschließungen aus.

    kna