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    Amt und Aufgabe sehen

    Eichstätt (DT/KNA) Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke sieht in der Debatte um den Bau des Limburger Diözesanzentrums ein fehlendes Verständnis für Aufgabe und Amt eines Bischofs. Dieser brauche neben dem notwendigen Wohnraum die Gelegenheit, Menschen ungestört zu begegnen, erklärte Hanke in der „Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt“ (Sonntag). Der Bau samt Bischofswohnung hatte unter anderem dazu beigetragen, dass Hankes Limburger Kollegen Franz-Peter Tebartz-van Elst in Medien Verschwendung vorgeworfen war. Der Eichstätter Oberhirte verteidigte nun das Bauvorhaben. Ein Bischofshaus müsse Raum bieten für Gäste und Mitbrüder, die sich mit ihren Anliegen und Sorgen an den Bischof wendeten, betont Hanke. Damit sei das Haus des Bischofs immer auch eine „Stätte des Gesprächs des geistlichen Austausches und des gemeinsamen Gebets“. Die Planungen für das neue Limburger Diözesanzentrum Sankt Nikolaus hatten bereits 2007 und somit vor der Amtszeit von Tebartz-van Elst begonnen. An der Gesamtkonzeption war als Berater der im April 2012 verstorbene, frühere Eichstätter Diözesanbaumeister Karljosef Schattner beteiligt. Nach den Worten des Limburger Diözesanbaumeisters Tilmann Staudt befindet sich auf dem Domberg die älteste Bebauung der Stadt Limburg. „Das stellt uns vor die herausfordernde Aufgabe, Altes zu sanieren und mit Neuem zu verbinden.“ Dies sei gerade auch dank der Unterstützung von Schattner auf eindrucksvolle Weise gelungen. Die Unwägbarkeiten bei Arbeiten an historischer Bausubstanz sei auch der Grund, weshalb die eingeplante Bausumme von 5,5 Millionen Euro überschritten werde. Seriöse Angaben zu den Gesamtkosten seien nun erst nach Abschluss aller Arbeiten möglich.

    Eichstätt (DT/KNA) Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke sieht in der Debatte um den Bau des Limburger Diözesanzentrums ein fehlendes Verständnis für Aufgabe und Amt eines Bischofs. Dieser brauche neben dem notwendigen Wohnraum die Gelegenheit, Menschen ungestört zu begegnen, erklärte Hanke in der „Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt“ (Sonntag). Der Bau samt Bischofswohnung hatte unter anderem dazu beigetragen, dass Hankes Limburger Kollegen Franz-Peter Tebartz-van Elst in Medien Verschwendung vorgeworfen war. Der Eichstätter Oberhirte verteidigte nun das Bauvorhaben. Ein Bischofshaus müsse Raum bieten für Gäste und Mitbrüder, die sich mit ihren Anliegen und Sorgen an den Bischof wendeten, betont Hanke. Damit sei das Haus des Bischofs immer auch eine „Stätte des Gesprächs des geistlichen Austausches und des gemeinsamen Gebets“. Die Planungen für das neue Limburger Diözesanzentrum Sankt Nikolaus hatten bereits 2007 und somit vor der Amtszeit von Tebartz-van Elst begonnen. An der Gesamtkonzeption war als Berater der im April 2012 verstorbene, frühere Eichstätter Diözesanbaumeister Karljosef Schattner beteiligt. Nach den Worten des Limburger Diözesanbaumeisters Tilmann Staudt befindet sich auf dem Domberg die älteste Bebauung der Stadt Limburg. „Das stellt uns vor die herausfordernde Aufgabe, Altes zu sanieren und mit Neuem zu verbinden.“ Dies sei gerade auch dank der Unterstützung von Schattner auf eindrucksvolle Weise gelungen. Die Unwägbarkeiten bei Arbeiten an historischer Bausubstanz sei auch der Grund, weshalb die eingeplante Bausumme von 5,5 Millionen Euro überschritten werde. Seriöse Angaben zu den Gesamtkosten seien nun erst nach Abschluss aller Arbeiten möglich.