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    Algermissen ruft Gläubige zur Sonntagsmesse

    Fulda (DT/KNA) Eindringlich hat der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen die Katholiken zur Teilnahme an den Sonntagsmessen aufgerufen. Ein Christ, der zu seinem Glauben stehe, gehöre mittlerweile zu einer Minderheit in der Gesellschaft – „auch in Fulda“, schreibt der Bischof in der Fuldaer Bistumszeitung „Bonifatiusbote“. Da sei Bekennermut gefragt, und das überzeugende Bekenntnis sei die Teilhabe an der Sonntagsmesse. Die dramatische Verringerung der Teilnahme am Sonntagsgottesdienst treffe die Kirche in ihrem Kern viel mehr, als viele bisher vermutet hätten, so Algermissen unter Hinweis darauf, dass die Teilnahme ein feiner Gradmesser auch für die sonstige Beteiligung am kirchlichen Leben sei. Ausdrücklich gibt der Bischof zu bedenken, nicht Gott gewinne durch den Gottesdienst, eigentlicher Gewinner sei der Mensch. „Wir werden mit fundamentalen Fragen und Maßstäben konfrontiert, indem wir uns dem Wort Gottes stellen, erfahren Bindung an eine Wahrheit, die uns nicht einengt, sondern befreit“, schreibt er.

    Fulda (DT/KNA) Eindringlich hat der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen die Katholiken zur Teilnahme an den Sonntagsmessen aufgerufen. Ein Christ, der zu seinem Glauben stehe, gehöre mittlerweile zu einer Minderheit in der Gesellschaft – „auch in Fulda“, schreibt der Bischof in der Fuldaer Bistumszeitung „Bonifatiusbote“. Da sei Bekennermut gefragt, und das überzeugende Bekenntnis sei die Teilhabe an der Sonntagsmesse. Die dramatische Verringerung der Teilnahme am Sonntagsgottesdienst treffe die Kirche in ihrem Kern viel mehr, als viele bisher vermutet hätten, so Algermissen unter Hinweis darauf, dass die Teilnahme ein feiner Gradmesser auch für die sonstige Beteiligung am kirchlichen Leben sei. Ausdrücklich gibt der Bischof zu bedenken, nicht Gott gewinne durch den Gottesdienst, eigentlicher Gewinner sei der Mensch. „Wir werden mit fundamentalen Fragen und Maßstäben konfrontiert, indem wir uns dem Wort Gottes stellen, erfahren Bindung an eine Wahrheit, die uns nicht einengt, sondern befreit“, schreibt er.

    kna