• aktualisiert:

    10 Jahre „Summorum Pontificum“ in Paderborn

    Paderborn (DT/pdp) In der Kapuzinerkirche in Paderborn ist am Sonntag in einer heiligen Messe an die Veröffentlichung des Apostolischen Schreibens „Summorum Pontificum“ von Papst Benedikt XVI. erinnert worden, das vor zehn Jahren in Kraft trat. Seitdem ist neben der heute üblichen Form des römischen Liturgie-Ritus, die aus dem Zweiten Vatikanischen Konzil erwachsen ist, auch die vor dem Konzil übliche „außerordentliche Form des römischen Ritus“ wieder anerkannt. Auch in Paderborn wird diese „außerordentliche Form“ regelmäßig gefeiert: am Sonntag um 11 Uhr in der Kapuzinerkirche und am Mittwoch um 18.30 Uhr am Kreuzaltar im Hohen Dom. Domvikar Monsignore Gregor Tuszynski stand der heiligen Messe in der Kapuzinerkirche vor, Erzbischof Hans-Josef Becker hielt die Predigt. In seiner Predigt sprach Erzbischof Hans-Josef Becker zum Evangelium zur „Verklärung des Herrn“. „Wir feiern ,Verklärung des Herrn‘ und werden so aus unserem Alltag herausgerissen und damit auch aus der Gewohnheit unserer Gottesbeziehung“, erklärte Erzbischof Becker. Dieser Umstand stelle Menschen vor die Frage, was für einen Gott sie erwarten würden: „Den, der sich schön in unseren Alltag einfügt, der uns bestätigt, so wie wir sind, der zufrieden nickt. Oder den, der uns zur Unterbrechung zwingt, zum Innehalten, zum Stutzig-Werden über all das Gewöhnliche, was sich so eingeschliffen hat in unser Leben und in unseren Glauben“, hinterfragte der Paderborner Erzbischof.

    Paderborn (DT/pdp) In der Kapuzinerkirche in Paderborn ist am Sonntag in einer heiligen Messe an die Veröffentlichung des Apostolischen Schreibens „Summorum Pontificum“ von Papst Benedikt XVI. erinnert worden, das vor zehn Jahren in Kraft trat. Seitdem ist neben der heute üblichen Form des römischen Liturgie-Ritus, die aus dem Zweiten Vatikanischen Konzil erwachsen ist, auch die vor dem Konzil übliche „außerordentliche Form des römischen Ritus“ wieder anerkannt. Auch in Paderborn wird diese „außerordentliche Form“ regelmäßig gefeiert: am Sonntag um 11 Uhr in der Kapuzinerkirche und am Mittwoch um 18.30 Uhr am Kreuzaltar im Hohen Dom. Domvikar Monsignore Gregor Tuszynski stand der heiligen Messe in der Kapuzinerkirche vor, Erzbischof Hans-Josef Becker hielt die Predigt. In seiner Predigt sprach Erzbischof Hans-Josef Becker zum Evangelium zur „Verklärung des Herrn“. „Wir feiern ,Verklärung des Herrn‘ und werden so aus unserem Alltag herausgerissen und damit auch aus der Gewohnheit unserer Gottesbeziehung“, erklärte Erzbischof Becker. Dieser Umstand stelle Menschen vor die Frage, was für einen Gott sie erwarten würden: „Den, der sich schön in unseren Alltag einfügt, der uns bestätigt, so wie wir sind, der zufrieden nickt. Oder den, der uns zur Unterbrechung zwingt, zum Innehalten, zum Stutzig-Werden über all das Gewöhnliche, was sich so eingeschliffen hat in unser Leben und in unseren Glauben“, hinterfragte der Paderborner Erzbischof.