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    Römische Funde am Kölner Dom

    Bei Grabungen im Zentrum Kölns haben Archäologen neue Fundstücke aus der Römerzeit zutage gefördert. Die Fundamente, Kochgefäße, Becher und Marmorstücke stammen aus dem 3. oder 4. Jahrhundert nach Christus, wie der Leiter der Archäologischen Bodendenkmalpflege, Marcus Trier, am Mittwoch in Köln sagte. Die Archäologen haben auf dem Gelände des im Neubau befindlichen Domhotels nach Spuren der Vergangenheit gesucht. Das Areal gleich neben dem Dom sei schon vor 2 000 Jahren eine gehobene Wohnlage gewesen, erläuterte Trier, der auch Direktor des Römisch-Germanischen Museums in Köln ist. Die gefundenen Mauerreste gehörten zu einem Wohn- und Geschäftsraum mit Keller und befänden sich etwa vier Meter unterhalb des heutigen Straßenniveaus. Die Funde seien so auch prognostiziert gewesen, sagte Trier. „Wir kennen die Topographie des historischen Köln ziemlich gut.“ Von den 24 geplanten Wochen für die archäologische Untersuchung seien bislang zehn vergangen. Noch sei eine Einschätzung nicht möglich, wie abschließend mit dem Fund umgegangen werde. DT/KNA

    Bei Grabungen im Zentrum Kölns haben Archäologen neue Fundstücke aus der Römerzeit zutage gefördert. Die Fundamente, Kochgefäße, Becher und Marmorstücke stammen aus dem 3. oder 4. Jahrhundert nach Christus, wie der Leiter der Archäologischen Bodendenkmalpflege, Marcus Trier, am Mittwoch in Köln sagte. Die Archäologen haben auf dem Gelände des im Neubau befindlichen Domhotels nach Spuren der Vergangenheit gesucht. Das Areal gleich neben dem Dom sei schon vor 2 000 Jahren eine gehobene Wohnlage gewesen, erläuterte Trier, der auch Direktor des Römisch-Germanischen Museums in Köln ist. Die gefundenen Mauerreste gehörten zu einem Wohn- und Geschäftsraum mit Keller und befänden sich etwa vier Meter unterhalb des heutigen Straßenniveaus. Die Funde seien so auch prognostiziert gewesen, sagte Trier. „Wir kennen die Topographie des historischen Köln ziemlich gut.“ Von den 24 geplanten Wochen für die archäologische Untersuchung seien bislang zehn vergangen. Noch sei eine Einschätzung nicht möglich, wie abschließend mit dem Fund umgegangen werde. DT/KNA

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