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    Richter-Fenster für Benediktinerabtei

    Die Benediktinerabtei Tholey hat die Entwürfe für drei Kirchenfenster von Gerhard Richter vorgestellt. Am Mittwoch wurden die Vorlagen an den Kirchenfenstern der saarländischen Abtei erstmals öffentlich präsentiert. Richter fertigte die Entwürfe unentgeltlich an. Der 87 Jahre alte Künstler trat als junger Mann aus der evangelischen Kirche aus. 2007 gestaltete er ein Fenster im Kölner Dom, das als eines seiner bekanntesten Werke gilt. Seine Arbeiten gehören weltweit zu den teuersten lebender Künstler. Tholey gilt als ältestes Kloster Deutschlands und wurde 634 erstmals urkundlich erwähnt. Zurzeit leben dort zwölf Mönche im Alter von 23 bis 73 Jahren. Das Gotteshaus wird zurzeit komplett renoviert und soll im Juni fertig sein. Die Kosten für die Renovierung sollen laut Abtei weniger als fünf Millionen Euro betragen und werden vom Bistum Trier, der Abtei und privaten Geldgebern getragen. Abt Mauritius Choriol bezeichnete die Fenster als großes Geschenk. Sie böten „zahlreiche Möglichkeiten der Ansprache“ – auch für Menschen, die wenig Zugang zu Kirche oder Glauben hätten. Besonders gefreut habe ihn Richters Aussage in der „Rheinischen Post“, die Fenster sollten Trost spenden. Die Abtei wolle die Kunst nutzen, um mit Besuchern ins Gespräch zu kommen. Die Chorfenster werden jeweils etwa 18 Quadratmeter groß sein – 1,95 Meter breit und 9,3 Meter hoch. DT/KNA

    Die Benediktinerabtei Tholey hat die Entwürfe für drei Kirchenfenster von Gerhard Richter vorgestellt. Am Mittwoch wurden die Vorlagen an den Kirchenfenstern der saarländischen Abtei erstmals öffentlich präsentiert. Richter fertigte die Entwürfe unentgeltlich an. Der 87 Jahre alte Künstler trat als junger Mann aus der evangelischen Kirche aus. 2007 gestaltete er ein Fenster im Kölner Dom, das als eines seiner bekanntesten Werke gilt. Seine Arbeiten gehören weltweit zu den teuersten lebender Künstler. Tholey gilt als ältestes Kloster Deutschlands und wurde 634 erstmals urkundlich erwähnt. Zurzeit leben dort zwölf Mönche im Alter von 23 bis 73 Jahren. Das Gotteshaus wird zurzeit komplett renoviert und soll im Juni fertig sein. Die Kosten für die Renovierung sollen laut Abtei weniger als fünf Millionen Euro betragen und werden vom Bistum Trier, der Abtei und privaten Geldgebern getragen. Abt Mauritius Choriol bezeichnete die Fenster als großes Geschenk. Sie böten „zahlreiche Möglichkeiten der Ansprache“ – auch für Menschen, die wenig Zugang zu Kirche oder Glauben hätten. Besonders gefreut habe ihn Richters Aussage in der „Rheinischen Post“, die Fenster sollten Trost spenden. Die Abtei wolle die Kunst nutzen, um mit Besuchern ins Gespräch zu kommen. Die Chorfenster werden jeweils etwa 18 Quadratmeter groß sein – 1,95 Meter breit und 9,3 Meter hoch. DT/KNA

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