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    Weltbild gibt sein Zeitschriftengeschäft ab

    Der katholische Medienkonzern Weltbild trennt sich von seinem Zeitschriftengeschäft. Die bestehenden 26 Titel und Sonderhefte mit einer Gesamtauflage von 1,3 Millionen Exemplaren seien an das katholische Verlagshaus Bayard Presse aus Frankreich verkauft worden, teilte Weltbild am Montag in Augsburg mit. Das Kartellamt müsse die Transaktion noch genehmigen. Über den Kaufpreis habe man Stillschweigen vereinbart. Weltbild kooperiert bereits seit Jahren mit Bayard Presse in einem Teil seines Zeitschriftensegments. Die Zusammenarbeit soll fortgesetzt werden. Laut Weltbild ist Bayard der viertgrößte Zeitschriftenhändler Frankreichs. Bei einem Jahresumsatz von 436 Millionen Euro verlegt das Verlagshaus weltweit 143 Objekte von Nordamerika bis China. In Deutschland ist vor allem sein Titel „Lenz“ für jung gebliebene Senioren ein Begriff. Bei der Zielgruppe der sogenannten Best Ager gilt Bayard als Marktführer in Europa. Von der Übernahme betroffen sind unter anderem die Kinder- und Jugendzeitschriften „Stafette“, „Tierfreund“ und „G/Geschichte“ sowie die Familienzeitschrift „Leben & erziehen“ und „Frau im Leben“. Weitere Objekte sind „Rente & Co.“ und mehrere Freizeitmagazine aus den Bereichen Gärtnern und Wohnen. Die Titel und Redaktionsteams sollen an den Standorten Augsburg, Köln, Nürnberg und Offenburg weitergeführt werden. Die Bayard Mediengruppe Deutschland werde von Horst Ohligschläger geleitet. Der Zeitschriftenmanager war für die meisten zu Weltbild gehörenden Objekte verantwortlich. Auch bei der Gesamtanzeigenleitung und im Vertrieb werde es keine Veränderungen geben, hieß es. Weltbild ist mit einem Jahresumsatz von 1,6 Milliarden Euro nach eigenen Angaben größter Medienhändler im deutschen Sprachraum. Das Unternehmen gehört katholischen Bistümern in Deutschland. DT/KNA

    Der katholische Medienkonzern Weltbild trennt sich von seinem Zeitschriftengeschäft. Die bestehenden 26 Titel und Sonderhefte mit einer Gesamtauflage von 1,3 Millionen Exemplaren seien an das katholische Verlagshaus Bayard Presse aus Frankreich verkauft worden, teilte Weltbild am Montag in Augsburg mit. Das Kartellamt müsse die Transaktion noch genehmigen. Über den Kaufpreis habe man Stillschweigen vereinbart. Weltbild kooperiert bereits seit Jahren mit Bayard Presse in einem Teil seines Zeitschriftensegments. Die Zusammenarbeit soll fortgesetzt werden. Laut Weltbild ist Bayard der viertgrößte Zeitschriftenhändler Frankreichs. Bei einem Jahresumsatz von 436 Millionen Euro verlegt das Verlagshaus weltweit 143 Objekte von Nordamerika bis China. In Deutschland ist vor allem sein Titel „Lenz“ für jung gebliebene Senioren ein Begriff. Bei der Zielgruppe der sogenannten Best Ager gilt Bayard als Marktführer in Europa. Von der Übernahme betroffen sind unter anderem die Kinder- und Jugendzeitschriften „Stafette“, „Tierfreund“ und „G/Geschichte“ sowie die Familienzeitschrift „Leben & erziehen“ und „Frau im Leben“. Weitere Objekte sind „Rente & Co.“ und mehrere Freizeitmagazine aus den Bereichen Gärtnern und Wohnen. Die Titel und Redaktionsteams sollen an den Standorten Augsburg, Köln, Nürnberg und Offenburg weitergeführt werden. Die Bayard Mediengruppe Deutschland werde von Horst Ohligschläger geleitet. Der Zeitschriftenmanager war für die meisten zu Weltbild gehörenden Objekte verantwortlich. Auch bei der Gesamtanzeigenleitung und im Vertrieb werde es keine Veränderungen geben, hieß es. Weltbild ist mit einem Jahresumsatz von 1,6 Milliarden Euro nach eigenen Angaben größter Medienhändler im deutschen Sprachraum. Das Unternehmen gehört katholischen Bistümern in Deutschland. DT/KNA