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    Verlage bedauern Ausstieg der Kirche bei Weltbild

    Der Ausstieg der Kirche aus dem Augsburger Medienkonzern Weltbild trifft auch die katholischen Verlage in Deutschland. Dadurch sei ein wichtiger Vertriebskanal weggebrochen, sagte der Geschäftsführer des Katholischen Medienverbandes (KM), Konrad Höß, am Montag. „Einige Verlage haben Bücher im Sortiment, die normalerweise in einer Auflage von circa 3 000 Stück produziert werden“, sagte Höß. „Wenn Weltbild dann Interesse hatte, und Weltbild war ja auch trotz allem ein Unternehmen, das religiös motiviert war, dann konnten diese Bücher durchaus eine Auflage von bis zu 20 000 Exemplaren haben – die sich in diesen Größenordnungen auch absetzen ließen über Weltbild.“ Unter dem Dach des KM sind eigenen Angaben zufolge rund 200 „konfessionelle Unternehmen katholischer Prägung“ vereint. Das Spektrum reicht von Klosterbuchhandlungen bis zu großen Verlagshäusern. DT/KNA

    Der Ausstieg der Kirche aus dem Augsburger Medienkonzern Weltbild trifft auch die katholischen Verlage in Deutschland. Dadurch sei ein wichtiger Vertriebskanal weggebrochen, sagte der Geschäftsführer des Katholischen Medienverbandes (KM), Konrad Höß, am Montag. „Einige Verlage haben Bücher im Sortiment, die normalerweise in einer Auflage von circa 3 000 Stück produziert werden“, sagte Höß. „Wenn Weltbild dann Interesse hatte, und Weltbild war ja auch trotz allem ein Unternehmen, das religiös motiviert war, dann konnten diese Bücher durchaus eine Auflage von bis zu 20 000 Exemplaren haben – die sich in diesen Größenordnungen auch absetzen ließen über Weltbild.“ Unter dem Dach des KM sind eigenen Angaben zufolge rund 200 „konfessionelle Unternehmen katholischer Prägung“ vereint. Das Spektrum reicht von Klosterbuchhandlungen bis zu großen Verlagshäusern. DT/KNA