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    Urteil im Würzburger Facebook-Prozess erwartet

    Heute soll im sogenannten Facebook-Prozess vor dem Würzburger Landgericht aller Wahrscheinlichkeit nach ein Urteil verkündet werden. Bisher habe das US-amerikanische soziale Netzwerk kein Entgegenkommen signalisiert, sagte eine Sprecherin der Würzburger Rechtsanwaltskanzlei Jun-IT am Montag. Diese vertritt den syrischen Geflüchteten Anas Modamani und will für ihn eine einstweilige Verfügung gegen den US-Konzern erwirken. Der junge Mann wird in dem sozialen Netzwerk seit Monaten immer wieder verleumdet, indem ihm etwa die Beteiligung an Terroranschlägen und Straftaten unterstellt wird. Die Erste Zivilkammer des Würzburger Landgerichts hat die Verkündung einer Entscheidung für Dienstag um 13.30 Uhr festgelegt. In dem Prozess geht es um die Frage: Muss der Internet-Riese auf seinen Seiten von sich aus Beiträge finden und löschen, die den Flüchtling verleumden? DT/epd

    Heute soll im sogenannten Facebook-Prozess vor dem Würzburger Landgericht aller Wahrscheinlichkeit nach ein Urteil verkündet werden. Bisher habe das US-amerikanische soziale Netzwerk kein Entgegenkommen signalisiert, sagte eine Sprecherin der Würzburger Rechtsanwaltskanzlei Jun-IT am Montag. Diese vertritt den syrischen Geflüchteten Anas Modamani und will für ihn eine einstweilige Verfügung gegen den US-Konzern erwirken. Der junge Mann wird in dem sozialen Netzwerk seit Monaten immer wieder verleumdet, indem ihm etwa die Beteiligung an Terroranschlägen und Straftaten unterstellt wird. Die Erste Zivilkammer des Würzburger Landgerichts hat die Verkündung einer Entscheidung für Dienstag um 13.30 Uhr festgelegt. In dem Prozess geht es um die Frage: Muss der Internet-Riese auf seinen Seiten von sich aus Beiträge finden und löschen, die den Flüchtling verleumden? DT/epd